Seattle Six: Warum Seattle und nicht Salzburg?

Zum Start der neuen Novelle Fremdes Begehren, die am Freitag erscheint, erzähle ich euch ein bisschen was über die Hintergründe zu dieser Reihe.

Die Seattle Six (weder Rockband noch Gang) kommen aus – no na – Seattle. Ich würde jetzt gern einen total genialen Grund nennen, warum diese Serie von Novellen in Seattle spielt, aber die Wahrheit ist: Ich bin mir selbst nicht so sicher, wie das zustande kam.

Alles fing ja mit einem Schwall an Ideen während eines Springsteen-Konzerts an, worüber ich hier schon berichtet habe.
Zuerst kam die Idee mit einem Rettungsschwimmer (nicht Baywatch, sondern Coastguard), danach die Stadt, wo ich das Ganze ansiedeln wollte. Die natürlich über eine Küstenwache verfügen und dementsprechend am Meer liegen musste. Und dann gab’s kein langes Überlegen oder stundenlanges Sinnieren, sondern BÄM – Seattle. Weil die ganze Reihe Seattle Six heißen wird, wie mich meine Muse fröhlich informierte.
Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir eine Gruppe von sechs Freunden ausgesucht habe und nicht vier oder acht. Meine Muse (mein liebevoller Titel für mein Unterbewusstsein, dass die merkwürdigsten Sachen treibt und auf das ich alle Schuld abwälzen kann) mag Alliteration, deshalb wohl die sechs, damit’s zum S von Seattle passt. Und sieben waren ihr anscheinend zu viel.
Abgesehen von der Stationierung der Coastguard spielt auch das örtliche FBI-Büro eine Rolle. Ich wollte schon immer was mit dem FBI schreiben (alter Akte X Einfluss?), also passte es mir hervorragend, dass es in Seattle ein großes Büro gibt.
Für mich persönlich war noch wichtig, dass ich die Gegend mag. Der Staat Washington ist mit seinen Bergen und Wäldern wunderschön, und da ich selbst zwischen Bergen und Seen aufgewachsen bin, fühlte ich mich dort sofort heimisch.

Unsplash/Pixabay

Bildquelle © Unsplash/Pixabay

Hätte ich das Ganze auch in Mitteleuropa spielen lassen können? Bedingt. Aus der amerikanischen hätte ich die deutsche Küstenwache machen können, Berge und Wälder gibt’s hier auch genug, aber es fühlte sich irgendwie nicht richtig an. Ich wollte nicht die Salzburg Sechs draus machen und kann euch nicht mal erklären, warum nicht. Manche Dinge fühlen sich einfach perfekt an, und ich habe gelernt, in diesen Fällen nicht nachzufragen, sondern es als gegeben hinzunehmen. Außerdem hätte ich die Story-Idee mit dem FBI fallen lassen oder woandershin transplantieren müssen, was mir auch nicht behagte.

Deutschland und Österreich als Handlungsorte kommen noch, keine Sorge, dafür bin ich patriotisch genug. Wenn ich irgendwann Leos Geschichte zu Ende bekomme (der Arme wartet seit 3 Jahren darauf), dürft ihr euch auf eine Jagd durchs Alpenvorland gefasst machen, wo’s von München über Wien nach Niederösterreich und wieder retour geht. Weiterhin existieren Plots in verschiedenen Stadien (von vage Idee bis zu komplett ausgearbeitet) mit Schauplätzen in Tschechien, England, Frankreich und Südafrika. So ziemlich jeder Ort, an dem ich mal war, muss als Setting herhalten 🙂

Für meine erste Contemporary Gay Romance Reihe bleibt der Nordwesten der USA der Haupthandlungsort. Nur der Rettungsschwimmer, mit dem alles angefangen hat, ist weiterhin nicht in Sicht. Hm, ich muss diesbezüglich noch mal mit meiner Muse reden …

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2 Gedanken zu “Seattle Six: Warum Seattle und nicht Salzburg?

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