Wet Date: Cover Reveal und Vorbestellung

Heute präsentiere ich euch eine Vorschau auf meine nächste Veröffentlichung – WET DATE wird Anfang nächsten Jahres das Licht der Buchwelt erblicken.
Hier das poppige Cover in all seiner Pracht und der Klappentext:


Cover Wet Date

»Sein Gesicht trug ein Lächeln, das durchaus ehrlich wirkte, aber dahinter lauerte etwas anderes. Etwas Dunkles. Nahezu Gefährliches.«

Ich kann kaum fassen, dass ausgerechnet ich mir Mr Mystery geangelt habe. Mittlerweile ist Luis nicht mehr der geheimnisvolle Unbekannte, sondern wir sind ein glückliches Paar.
Bis zu jenem Abend, der mich ins Grübeln bringt.
Da ist plötzlich diese andere Seite an ihm. Eine düstere, dominante Seite. Luis ist so rücksichtslos, dass er mir Angst macht. Und wer ist diese Frau, mit der er jeden Tag telefoniert? Er behauptet, es sei seine Schwester. Doch warum spricht er nie über seine Familie?
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich den Mann wirklich kenne, mit dem ich zusammen bin.

Ein gemeinsames Wochenende in den Cascade Mountains soll uns einander wieder näher bringen. Doch stattdessen reißen diese Tage tiefe Gräben zwischen uns und werfen Fragen auf, deren Antworten ich fürchte.
Will er mich oder nur meinen Körper? Ist es für ihn Liebe oder nur ein Zeitvertreib zu seinen Bedingungen?

Was als romantische Auszeit geplant war, wird zu einer emotionalen Zerreißprobe. Und ich muss mir die Frage stellen: Werde ich schon bald wieder Single sein?

Enthält: einen gekränkten, erzürnten IT-Techniker, der sich der Wahrheit stellen muss, einen verschwiegenen, verzweifelten Polizisten, der eine unheilvolle Stressreaktion zeigt, eine Hütte in den Bergen mit unerwartet erotischer Aussicht sowie Gespräche im Regen, zwei Hunde und heißen Sex.

Der Kurzroman Wet Date hat rund 35.000 Wörter (ca. 140 Taschenbuchseiten) und ist die Fortsetzung von Wet Kiss, aber auch ohne Vorkenntnisse verständlich.
Die Geschichte ist in der Welt von Seattle Six angesiedelt, kann allerdings völlig unabhängig davon gelesen werden. Charaktere aus der SeattleSix-Reihe könnten auftauchen (und tun es auch ;-)).


Ich habe das Buch zur VORBESTELLUNG freigegeben, die momentan für den 31.1.2022 eingerichtet ist, aber wenn alles nach Wunsch klappt (und die Charaktere in der Überarbeitung nicht herumzicken), wird es ein oder zwei Wochen früher erscheinen.

Neuerscheinung: „Kein Schicksal“

Der zweite Band der Seattle-Six-Reihe, KEIN SCHICKSAL, ist nach laaanger Wartezeit endlich erschienen!
Ich lade euch zu weiteren Abenteuern mit Gavin und Jamie auf ihrem steinigen Weg zum ersten offiziellen Date ein, was so viel einfacher wäre, wenn das Leben (und die Autorin) ihnen nicht ständig Hindernisse in den Weg stellen würde.
Schon Shakespeare schrieb, dass es mit der wahren Liebe niemals glatt läuft – „The course of true love never did run smooth.“

Es ist das längste Buch, das ich bislang veröffentlicht habe, und ich hoffe, euch damit einige schöne Lesestunden zu bescheren. Begleitet meine beiden Jungs beim emotionalen Kampf gegen ihre Ängste und Zweifel und seid dabei, wie sie sich trotz Unsicherheit und Besorgnis öffnen, um Liebe und Vertrauen wachsen zu lassen.



Der Fotograf Gavin Sanderson hat in Jamie seinen Traummann gefunden. Nachdem sich die beiden bei einem privaten Shooting näherkamen, möchte Gavin unbedingt mehr Zeit mit dem sexy Cop verbringen, um herauszufinden, ob sie mehr als nur unglaubliche Chemie im Bett verbindet.

Jamie MacLean hat sich nach Jahren des Versteckspiels endlich zu seiner Homosexualität bekannt. Gavin ging ihm so sehr unter die Haut, dass sich Jamie nicht länger selbst belügen konnte.
Doch noch weiß niemand aus seinem Umfeld, dass er schwul ist. Ein Umstand, den er ändern muss, wenn seine Beziehung mit Gavin eine Zukunft haben soll.

Beide wollen unbedingt ihr erstes »offizielles« Date nachholen, doch ständig stoßen sie auf Hindernisse, die einen romantischen Abend verhindern: Familienmitglieder in einer Krise, Freunde in Not, ein missglücktes Outing, eine Autopanne, Stress im Job, ein medizinischer Notfall …
Dadurch wachsen Gavins Unsicherheiten in Bezug auf Jamies Gefühle und dessen Beruf als Cop, während sich Jamie mit einer homophoben Familie und einem kräfteraubenden Arbeitseinsatz konfrontiert sieht.

Versucht das Schicksal, ihnen einen Wink zu geben, es bei einer kurzen Affäre zu belassen? Oder lohnt es sich, Zweifel und Ängste zu überwinden und für ihre frische Beziehung zu kämpfen, damit daraus Liebe erwachsen kann?

Hinweis: Enthält einen unsicheren Fotografen, der seine Geduld und Nerven verliert, einen überarbeiteten Cop, der Angst hat, seine Familie zu verlieren, Date-Versuche voller Unterbrechungen, einen Polizeieinsatz mit einem unfreiwilligen Zeugen, einen Krankenhausaufenthalt und statt eines Silberstreifs einen ganzen Regenbogen am Horizont.


SEATTLE SIX: Sechs Freunde, zusammengeschweißt durch ihre gemeinsame Collegezeit in Seattle, in der ihnen die Liebe zum eigenen Geschlecht oft genug Schwierigkeiten bereitete. Eine Reihe von Romanen erzählt von ihren Abenteuern auf der Suche nach Mr. Right.

Kein Schicksal hat 117.000 Wörter (ca. 460 Taschenbuchseiten). Der zweite Roman der SeattleSix-Reihe schließt chronologisch und inhaltlich direkt an Band 1, Fremdes Begehren an, kann jedoch auch unabhängig gelesen werden.


Ich hoffe, euch gefällt dieser Liebesroman und ihr freut euch mit mir auf weitere Bücher zu den Seattle Six 🙂

Seattle Six Band 2 – Cover, Klappentext und Erscheinungstermin

Endlich ist es so weit und einer neuer Roman von mir ist fertig. Okay, noch nicht ganz fertig, das Buch steckt noch mitten in der Endkorrektur, aber ich habe bereits einen Titel – KEIN SCHICKSAL –, das Cover und einen Klappentext *Fanfaaare*

Und am 1. JUNI lade ich euch zu weiteren Abenteuern mit Gavin und Jamie ein.



Der Fotograf Gavin Sanderson hat in Jamie seinen Traummann gefunden. Nachdem sich die beiden bei einem privaten Shooting näherkamen, möchte Gavin unbedingt mehr Zeit mit dem sexy Cop verbringen, um herauszufinden, ob sie mehr als nur unglaubliche Chemie im Bett verbindet.

Jamie MacLean hat sich nach Jahren des Versteckspiels endlich zu seiner Homosexualität bekannt. Gavin ging ihm so sehr unter die Haut, dass sich Jamie nicht länger selbst belügen konnte.
Doch noch weiß niemand aus seinem Umfeld, dass er schwul ist. Ein Umstand, den er ändern muss, wenn seine Beziehung mit Gavin eine Zukunft haben soll.

Beide wollen unbedingt ihr erstes »offizielles« Date nachholen, doch ständig stoßen sie auf Hindernisse, die einen romantischen Abend verhindern: Familienmitglieder in einer Krise, Freunde in Not, ein missglücktes Outing, eine Autopanne, Stress im Job, ein medizinischer Notfall …
Dadurch wachsen Gavins Unsicherheiten in Bezug auf Jamies Gefühle und dessen Beruf als Cop, während sich Jamie mit einer homophoben Familie und einem kräfteraubenden Arbeitseinsatz konfrontiert sieht.

Versucht das Schicksal, ihnen einen Wink zu geben, es bei einer kurzen Affäre zu belassen? Oder lohnt es sich, Zweifel und Ängste zu überwinden und für ihre frische Beziehung zu kämpfen, damit daraus Liebe erwachsen kann?

Hinweis: Enthält einen unsicheren Fotografen, der seine Geduld und Nerven verliert, einen überarbeiteten Cop, der Angst hat, seine Familie zu verlieren, Date-Versuche voller Unterbrechungen, einen Polizeieinsatz mit einem unfreiwilligen Zeugen, einen Krankenhausaufenthalt und statt eines Silberstreifs einen ganzen Regenbogen am Horizont.

SEATTLE SIX: Sechs Freunde, zusammengeschweißt durch ihre gemeinsame Collegezeit in Seattle, in der ihnen die Liebe zum eigenen Geschlecht oft genug Schwierigkeiten bereitete. Eine Reihe von Romanen erzählt von ihren Abenteuern auf der Suche nach Mr. Right.

Kein Schicksal hat 117.000 Wörter (ca. 460 Taschenbuchseiten). Der zweite Roman der Seattle-Six-Reihe schließt chronologisch und inhaltlich direkt an Band 1, Fremdes Begehren an, kann jedoch auch unabhängig gelesen werden.


Ich habe eine Vorbestellung bei AMAZON für 1. Juni eingerichtet, also in weniger als einer Woche (leichte Nervosität macht sich breit).

Ich bin schon ganz gespannt, was ihr zu den weiteren Abenteuern von Gavin und Jamie in Kein Schicksal sagt, und hoffe, ihr habt beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Schreiben.

Wie und warum es mit Gavin und Jamie weitergeht, oder: Epic Love Takes Time


Ich stecke mitten in der Überarbeitung von der Fortsetzung zu Fremdes Begehren und versuche mit mehr oder weniger viel Haareraufen, die vorhandenen Szenen in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Manchmal schreibe ich eine Geschichte chronologisch, manchmal wild durcheinander. Beim 2. Band der Seattle-Six-Reihe war Letzteres der Fall und jetzt stehe ich vor der Herausforderung, Szenen wie »Gespräch mit Oma 1«, »Gespräch mit Oma 2« und »Gespräch mit Oma 3« an einer sinnvollen Stelle einzufügen. Und mich zu fragen, ob ich wirklich 3 Gespräche mit Oma brauche.

Um eine mir öfters gestellte Frage zu beantworten: Warum handelt Band 2 wieder von Gavin und Jamie? Ihre Geschichte habe ich ja schon in Band 1 erzählt.

Die kurze Antwort: Es gab noch zu viel um die beiden zu erzählen.

Die lange Antwort (ich kennt mich, kurz liegt mir nicht wirklich :-D): Am Ende von Fremdes Begehren – ich füge hier mal vorsichtig eine Spoilerwarnung ein – sind sich beide Hauptcharaktere einig, es miteinander zu versuchen. Aber von »lernen wir uns näher kennen und schauen, wie es läuft« zu »wir sind ein festes Paar« ist es ein weiter Weg (der in der aktuellen Fassung knapp 300 Seiten umfasst).
Da ist zum einen die Tatsache, dass sich Jamie weiterhin mit seiner neuentdeckten Homosexualität arrangieren muss. Wie geht er mit seiner Familie um? Wann outet er sich? Vor wem zuerst?
Zum anderen schwankt Gavin zwischen dem Vorhaben, seinem Freund Zeit zu geben, mit der neuen Situation zurechtzukommen, und dem Wunsch, es möglichst sofort und möglichst der ganzen Welt zu verkünden. Er hasst Geheimhaltung und Versteckspiele, aber genau darauf läuft es in seinen Augen hinaus.
Es gab zu viele offene Fragen und zu viel fortlaufende Charakterentwicklung, um nicht darüber zu schreiben – wie reagieren Gavins Freunde, als sie von einem neuen Mann in seinem Leben hören? Wie geht Gavin damit um, dass dieser Mann einen durchaus gefährlichen Beruf hat? Wem vertraut sich Jamie an? Wie stellen sie sich eine gemeinsame Zukunft vor? Haben sie überhaupt eine gemeinsame Zukunft, solange Jamie aus seiner sexuellen Orientierung ein Geheimnis macht und Gavin aus Angst vor einem weiteren gebrochenen Herzen wie auf Eierschalen herumläuft?
Tja, und daraus ergab sich der Plot von Band 2 der Reihe, der mir auch die Chance bot, mehr von Gavins Freunden, den titelgebenden Seattle Six, zu erzählen, und für diese Männer ein paar Räder in Richtung Romance in Bewegung zu setzen.

Und jetzt setze ich mich weiter an den Chaoshaufen aus Szenen und Snippets, aus denen ein Buch werden soll.

Neuauflage „Fremdes Begehren“

Da (psst) im Juni der 2. Band der SeattleSix-Reihe erscheint, wollte ich den 1. Band, Fremdes Begehren, auf den bestmöglichen Stand bringen. Dazu gehörte eine gründliche Überarbeitung und Erweiterung des bestehenden Kurzromans zu einem „normalen“ Roman, indem ich einen zweiten Blickwinkel und neue Szenen einfügte.

Als ich vor einigen Jahren (wow, das ist echt schon lange her) Fremdes Begehren schrieb, stand kein großer Masterplan dahinter. Ich hatte eine Grundidee von sechs schwulen Männern in Seattle, die in einigen Büchern ihren Partner fürs Leben finden sollten, und einen Plot für den ersten Band.
Primär ging es mir darum, erstens dieses hartnäckige Plotbunny loszuwerden, das dauernd von Jamie erzählte, der sich selbst endlich eingestehen müsste, dass er schwul ist, und zweitens wollte ich herausfinden, ob ich überhaupt eine zeitgenössische Romance schreiben kann.
Zu diesem Zeitpunkt, 2016, hatte ich zwar schon Liebesromane geschrieben, aber allesamt in einem Fantasy-Setting. Seattle der Gegenwart war ein völlig neues Pflaster für mich, und ich wollte sehen, ob ich mich auch in unserer Zeit wohlfühle.
Was ich tat. Endlich konnte ich Bezug auf Pop Culture nehmen, Fernsehserien erwähnen und mit Metaphern um mich werfen, ohne mich zu fragen, ob jemand in einer ans Mittelalter angelehnten Fantasywelt überhaupt »Dampf ablassen« kann.

Dabei beging ich einen Fehler, der mir erst viel später auffiel: Ich war so sehr auf Jamie und seine Entwicklung konzentriert, dass ich vergaß, dass sich die Reihe um Gavin und seine Freunde dreht. Gavin war der Katalysator für Jamies Entwicklung, erhielt selbst aber nicht den Raum, der ihm eigentlich zustehen sollte. Vor allem keine eigene Erzählstimme.
Im Nachhinein erscheint es mir nicht besonders klug zu sein, eine Reihe Seattle Six zu nennen und einem Vertreter dieser sechs Freunde nicht einmal eine Perspektive zu gönnen.
Nun ja, Fehler passieren, ich hatte noch nicht so viel Erfahrung im Schreiben, aber jetzt versuche ich, diesen Fehler zu beheben.

Als ich 2017 (ja, ich weiß, ich habe ewig gebraucht, um dieses Buch abzuschließen) mit Band 2 anfing, war von Anfang an klar, dass es eine direkte Fortsetzung von Jamies und Gavins Geschichte sein und dass Gavin diesmal seine eigene Perspektive bekommen würde. Ich schrieb die ersten zwei Szenen aus der Sicht von Gavin neu, nur um ein Gefühl für den Charakter, seine Denkweise und seine Stimme zu bekommen.
Dann dachte ich mir, ich könnte ja Fremdes Begehren in seiner Gesamtheit aus Gavins Sicht erzählen, weil es mir riesigen Spaß machte, die Ereignisse aus seiner Sicht zu schildern. Nur was sollte ich mit diesem Buch tun? Abgesehen davon, es meiner Mailingliste zur Verfügung zu stellen (eine Szene aus Gavins Sicht hatte ich schon einmal geteilt).
Ich wollte kein zweites Buch veröffentlichen, das exakt die gleichen Geschehnisse aus der Sicht des zweiten Hauptcharakters erzählt, weil mir das einfach redundant vorkommt. Ich wollte die Szenen aus Gavins Sicht nicht einfach hineinkopieren, weil die Leser:innen dann gleich hintereinander die doppelte Sicht bekommen hätten und das wird schnell langweilig.
Das Einzige, was für mich Sinn ergab, war, meinen ursprünglichen Fehler zu korrigieren, indem ich Fremdes Begehren erweitere und Gavins Perspektive einfüge, aber nur in NEUEN Szenen. Also galt es erst einmal herauszufinden, ob es neue Szenen geben kann, die den Leser:innen Gavins Entwicklung vermitteln, nicht langweilen und bei denen Jamie nicht dabei ist. Und, als Bonus, mehr seiner Freunde vorstellen als nur Greg, der schon in der Urfassung einen Auftritt hatte.

Neue Szenen waren schnell gefunden und ich schrieb Fremdes Begehren zur Hälfte neu. Dabei überarbeitete ich das bestehende Buch noch einmal gründlich und besserte einige Kleinigkeiten aus, die mich mittlerweile stören (Jamie kommt manchmal etwas sexistisch rüber und hat echt null Taktgefühl ggg). Außerdem schrieb ich neue Szenen mit Gavin, auch mit seinen Freunden, und hatte im Allgemeinen einfach viel Spaß damit, wieder Zeit in Seattle zu verbringen.
Diese Neuausrichtung von Band 1 dient gleichzeitig als Vorbereitung für die Überarbeitung von Band 2. Man sollte nicht glauben, was man auch als Autorin dieses Buches alles vergisst, aber im 2. Band plötzlich braucht.

Neuauflage bedeutet auch, dass ich schlicht und einfach eine neue Datei bei Amazon hochlade und damit das bestehende Buch ersetze. Wer das Buch bereits gekauft hat und die neue Fassung ebenfalls lesen möchte, muss nur das File aktualisieren, was natürlich kostenlos ist (manchmal funktioniert es mit „Aktualisierung anfordern“, meistens nicht. In dem Fall wendet euch bitte an den Kundendienst von Amazon, da ich keinen Zugriff auf die technischen Abläufe habe und leider nicht helfen kann. Alternativ dazu könnt ihr mir auch einen Screenshot des Kaufbelegs zukommen lassen und ich maile euch das neue File).

Quintessenz dieser überlangen Erklärung: Der erweitertete erste Band der SeattleSix-Reihe ist ab sofort HIER erhältlich. Inhaltlich ändert sich nichts, nur bekommt Gavin jetzt seine eigene Perspektive und jede Menge neue Szenen, ohne dass die bestehenden doppelt erzählt werden.
Der Roman hat jetzt 72.000 Wörter (also um 30.000 mehr als in der Erstauflage) und in ein paar Wochen wird es dazu auch eine Printausgabe geben.

Manuskript-Montag: Seattle Six 2

Ja, es gibt noch mal einen Manuskript-Montag mit Seattle Six. Und vermutlich werden noch einige mit Auszügen folgen, nachdem das doch ein längerer Roman wird.

Heute stelle ich euch ein weiteres Mitglied der Freundesrunde vor: Xander. Als Schauspieler in der SF-Serie Starscape ist er meistens bei Dreharbeiten in Vancouver, kommt aber so oft es geht nach Seattle zurück, um seine Freunde zu besuchen.

Der Auszug ist wie immer unlektoriert und unkorrigiert.

Gavin öffnete die Haustür und deutete mit einer schwungvollen Bewegung an sich vorbei. »Komm rein.«
Xander drückte seine Faust an Gavins und marschierte an ihm vorbei. »Freut mich, dass es doch noch geklappt hat.«
Mich weniger. Aber er war zu höflich, um seinem Freund das zu sagen. »Willst du gleich anfangen oder zuerst was trinken?«
»Kommt darauf an, wie viel Zeit du hast.« Xander stellte seine Tasche neben der Couch im Wohnzimmer ab. Er trug ein weißes Hemd und Jeans, was Gavin an Jamie erinnerte. An ihr Fotoshooting in seinem Haus. Wo es diesen Moment gegeben hatte …
Toll. Ich werde beim Anblick von einem weißen Hemd nie wieder an was anderes denken können.
»Den ganzen restlichen Tag.« Leider. Gavin hatte vorgehabt, um diese Zeit gemütlich auf der Terrasse seiner Hütte zu sitzen, mit einem Drink in der Hand dem Bach beim Gurgeln zuzusehen und von einer ersten Runde Sex erschöpft und befriedigt zu sein.
»Ich dachte, du hast noch was Wichtiges vor?«
»Dachte ich auch.«
»Oh.« Xander ließ sich aufs Sofa fallen und streckte die langen Beine aus. Er sah noch müder aus als heute Vormittag. Nur seine Haare waren irgendwie anders. »Bist du versetzt worden?«
»Nicht wirklich. Warst du beim Friseur?«
»Ja.« Er strich mit einer Hand über die kurzgeschorene Seite. »Nachdem ich ohnehin eine Perücke trage, ist den Produzenten egal, welche Frisur ich habe.« Er zog an einer der längeren Haarsträhnen am Oberkopf. »Ganz im Gegensatz zum armen Rupert. Als er sich die Haare hat abschneiden lassen, sind sie ausgeflippt.«
»Sieht gut aus. Was willst du trinken?«
»Danke. Wasser, bitte. Ich war ein böser Bube und die ganze Woche nicht im Fitnessstudio. Muss mir mein Bier erst verdienen.«
»So viel Stress in der Arbeit oder anderwertig beschäftigt?« Gavin wackelte vielsagend mit den Augenbrauen.
»Ersteres. Wir hatten vier Drehtage bis elf Uhr abends, und nachdem ich jeden Tag um fünf am Set sein muss, war Training echt nicht drin.« Seufzend lehnte er sich zurück und fuhr sich mit beiden Händen übers Gesicht. »Spiel nie ein Alien, haben sie gesagt. Jedenfalls nicht mehrere Folgen lang, haben sie gesagt. Weil das Make-up ewig dauert.« Er verschränkte die Hände hinterm Kopf. »Und recht hatten sie.«
»So viel Make-up trägst du doch gar nicht.« Ishar, der Außerirdischen, den Xander in der Serie Starscape spielte, hatte ein paar Stirnwülste und einige Kerben in der Nase, also nichts, was Gavin für sonderlich aufwendig hielt.
»Seitdem wir HD drehen, ist das Make-up noch aufwendiger und dauert länger. Weil du jeden winzigen Fehler siehst. Also verbringe ich die Hälfte meiner Drehtage in der Maske.«
Gavin ging in die Küche und holte zwei Flaschen mit Wasser. Xander nahm sich eine und schraubte sie auf.
»Ein Gutes hat die Sache ja.«
»Abgesehen von einem großzügigen Scheck jeden Monat, internationaler Berühmtheit und der Sicherheit, dass sich daran die nächsten Jahre nichts ändern wird?«
»Verschrei es nicht. So eine Serie wird schneller abgesetzt, als uns allen in diesem Business lieb ist. Ich meinte damit, dass ich in letzter Zeit echt viel lese. Oder Hörbücher höre, während meine Engel an mir rumfummeln.« Er nahm einen langen Schluck. »Und du bist noch nicht vom Haken. Was ist mit deinem Date?«
»Warum gehst du von einer Verabredung aus?«
»Weil du diesen enttäuschter-Welpe-mit-dem-niemand-spielen-will-Blick aufgesetzt hast. Und den habe ich in den letzten Jahren sehr selten gesehen. Also bin ich jetzt natürlich mörderisch neugierig.«
Erwischt. »Okay, es war eine Verabredung.«
»Mann, Gav, jetzt lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.« Xander winkte energisch mit zwei Fingern. »Details, Alter, ich will Details!«
»Es ist noch nichts Festes. Ich möchte ungern darüber plaudern, solange ich nicht weiß, wie sich diese Beziehung entwickelt.« Den Versuch war es wert, Xander damit zufriedenzustellen, auch wenn Gavin sich eine allzu großen Chancen ausrechnete, mit dieser mageren, wenngleich ehrlichen Auskunft davonzukommen.
»Ha!« Xander zeigte mit dem Finger auf ihn. »Du hast Beziehung gesagt. Also ist da schon mehr im Spiel.«
Gavin verdrehte die Augen. »Allgemein Beziehung zu einem anderen Menschen. Nicht im romantischen Sinn.«
»Mir doch egal, wie du es definierst.«
»Hast du heute beim Brunch nicht zugehört? Ich möchte noch nicht darüber reden.«
»Wirklich nicht?« Jetzt hatte Xander einen Welpenblick aufgesetzt. »Du weißt, dass du mir alles sagen kannst.«
»Natürlich weiß ich das. Ich will nur nicht.«

Mehr von Gavin, Jamie und ein klein wenig von Xander gibt es bald wieder auf diesem Kanal. Also schalten Sie ein, wenn es wieder heißt: „Seattle Six. Abenteuer in fremden Hosen.“ 😉

Manuskript-Montag: Seattle Six 2

Ich erkläre den heutigen Tag zum Manuskript-Montag und belebe diese Seite mit einem kleinen Auszug (unlektoriert, unkorrigiert) aus dem Manuskript, an dem ich zur Zeit arbeite – Teil 2 der Seattle Six-Reihe, die sich hauptsächlich um Gavin und Jamie, das Paar aus Teil 1 dreht und daneben einige der zukünftigen Protagonisten vorstellt.

Gavin trat aus dem Aufzug und konnte sich seinen Anfall von Nervosität nicht erklären. Jamie wusste, dass er kam, schließlich hatte er ihm die Haustür mit dem Summer geöffnet. Die ganze Woche hatten sie sich SMS geschrieben und ein paar Mal telefoniert. Es war ja nicht so, als ob sie einander völlig fremd wären. Sie hatten sogar schon Sex gehabt, und jede Befangenheit sollte spätestens damit verflogen sein.
Und dennoch kribbelte es in seinem Magen, als hätte er Ameisen zum Brunch gehabt und noch immer nicht verdaut, sein Herzschlag beschleunigte sich und seine Handflächen wurden feucht. Schnell wischte er sie an seiner Jeans ab und ging zur Jamies Wohnungstür.
Kaum hatte er angeklopft, als sie auch schon geöffnet wurde. Jamie stand in der Tür und trug nicht wie erwartet ein breites Grinsen im Gesicht, sondern ein schüchternes Lächeln. »Hi.« Er trat beiseite und machte eine einladende Geste. »Komm rein.«
»Hallo.« Gavin verharrte an der Schwelle. Sollte er ihm die Hand geben? Ihm umarmen? Ihn gar küssen? Besser nicht bei geöffneter Tür. Laut Jamie war seine Nachbarin eine Meisterspionin, von der jeder CIA-Agent noch etwas hätte lernen können. Er ging an Jamie vorbei, und als die Tür ins Schloss fiel, drehte er sich um. »Ich …« Er hob die Hände, wusste dann aber nicht, was er mit ihnen anstellen sollte, und ließ sie wieder sinken.
»Schön, dass du da bist.« Jamies Lächeln verblasste, und er fuhr sich mit einer Hand durch die kurzen Haare. »Hör zu, ich hab echt keine Ahnung, was das Protokoll für solche Fälle ist. Geben wir uns die Hand? Oder ist ein Kuss zur Begrüßung okay? «
Erleichtert schnaubte Gavin. »Was immer dir lieber ist.«
»Küssen.« Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen, und noch ehe sich Gavin darauf einstellen konnte, hatte Jamie die Distanz zwischen ihnen überbrückt und drückte die Lippen auf seine.
Der Kuss war eher ein Küsschen, mit geschlossenem Mund und ohne auch nur eine Spur Feuchtigkeit oder Leidenschaft. Vermutlich war das passend für eine Begrüßung. Aber es war auch total unbefriedigend.
Jamie trat einen Schritt zurück, und Gavin folgte ihm wie an einer unsichtbaren Schnur. Kaum hatte er die Arme um die Mitte des Mannes gelegt, verlor dieser jede Zurückhaltung, kam Gavin sofort entgegen und musste nicht im Geringsten herangezogen werden.
»Zu wenig?«, flüsterte Jamie und streckte einladend den Kopf vor.
»Viel zu wenig.« Gavin ließ sich nicht zweimal bitten und küsste ihn auf den Mund. Diesmal richtig. Ließ seine Zunge über die weichen Lippen gleiten, öffnete sie, ohne auf Widerstand zu stoßen, und dann explodierten die Schmetterlinge in seinem Bauch und hinterließen Hitze, die sich durch seinen ganzen Körper zog.
Jamies Hände landeten auf seinem Nacken, eine wanderte seinen Rücken hinunter, während die andere durch Gavins Haare streichelte, und dann zog Jamie ihn an sich. Ihre Hüften berührten sich, ihre Brust ebenfalls, und keiner hatte eine Chance zu verbergen, wie sehr dieser Kuss ihn in Aufregung versetzte.
Aus dem einen Kuss wurden mehrere, bis sich nicht mehr sagen ließ, wo einer aufhörte und der nächste anfing. Irgendwie schafften sie es, dabei nicht zu ersticken. Gavin zerrte an Jamies Shirt, weil er mehr spüren wollte als nur Stoff. Er brauchte Haut, brauchte die Muskeln darunter, musste den ganzen Mann spüren, der sich ihm entgegendrängte und das komplette Gegenteil des unsicheren, nahezu schüchternen Kerls war, den er vor einer Woche in seiner Hütte in den Cascades erlebt hatte.
»Wir sollten …«, stieß Jamie hervor, nur um gleich darauf mit den Zähnen an Gavins Unterlippe zu ziehen.
»Was?« Mehr brachte Gavin nicht heraus. Die leichten Bisse lösten minimalen Schmerz aus und maximale Lust.
»Auto.« Jamies Hand landete auf Gavins Hintern, und die Finger gruben sich hinein. »Hütte.« Diese wunderbare Hand presste Gavin noch fester an Jamies Schritt, und bei der harten Länge unter dem Jeansstoff überluden Gavins Gehirnzellen und blinkten nur noch hektisch, statt irgendwelche sinnvollen Infos weiterzuleiten.
Da war was mit Hütte gewesen. Und Autofahren.
Seine Hütte.
In den Bergen.
Wo sie das Wochenende verbringen wollten.
Ja, genau, das war der Plan gewesen. Ein guter Plan. Je früher sie aufbrachen, desto mehr Zeit könnten sie dort verbringen. Allein. Ungestört. Weitab von lästigen Nachbarn und alltäglichen Verpflichtungen.
»Richtig«, brachte Gavin zwischen zwei hektischen Atemzügen heraus, nur um gleich darauf wieder diesen weichen, feuchten Mund zu attackieren.
Dort hatte er Jamie das erste Mal nackt gesehen.
Und das war’s dann wieder mit seiner Hirntätigkeit.
Jamie nahm den Kopf zurück, weit genug, um ihm in die Augen zu sehen. »Es wäre vermutlich sicherer, wenn wir zuerst diese … Anspannung loswerden.«
»Sicherer«, echote Gavin und schob beide Hände unter Jamies Shirt, bis sie auf seiner Brust lagen.
»Ja. Sonst kannst du dich nicht aufs Fahren konzentrieren.«
Gavin musste grinsen. »Da kommt der Cop durch, oder?«
Jamie zuckte leicht mit den Achseln. »Wenn du es so nennen willst …« Er zog einen Mundwinkel hoch, was in einem halbseitigen Lächeln endete. »Ich wollte dir nur die Chance geben, einen guten Grund zu haben, damit wir gleich jetzt und hier Sex haben und nicht zwei Stunden warten, bis wir in der Hütte sind.«
»Ich bin scharf auf dich. Reicht das nicht als Grund?«
»Guter Grund«, murmelte Jamie, nahm seine Hand und zog ihn mit sich.
»Schlafzimmer?« Gavin hätte es auch an Ort und Stelle im Flur getan, musste aber zugeben, dass ein Bett bequemer klang.
»Yep. Sonst reiß ich dir hier die Jeans runter und wir sauen den Gang ein, weil ich in der Garderobe keine Kondome aufbewahre.«
»Ein Fehler.«
»Ich werde ihn demnächst beheben.«

Wille und Wahrheit: Der Roman ist fertig. Ich auch.

Die Rohfassung von Wille und Wahrheit ist fertig.
120.500 Worte, 55 Szenen, 27 aus Wills Sicht, 28 aus Grayces, 2 Monate Schreibzeit, 1 kaputte Autorin.

Ich bin etwas überrascht über die doch ziemlich gleichmäßige Szenenverteilung. War nicht geplant, hat sich ergeben. Danke, Unterbewusstsein.
Ich bin auch gespannt, wie viele Worte ich beim Überarbeiten verlieren werde. Ich rechne mit mindestens 10 % des Wordcounts, also fliegen 10.000 Wörter sicher raus, weil ich dazu tendiere, manchmal etwas redundant zu schreiben. Okay, die kritischen Stimmen, die das Streichen von „manchmal“ verlangen, überhöre ich einfach 😛

Ich gönn mir jetzt ein Glas Wein und lass den Roman in aller Ruhe abliegen.
Zur Abwechslung schreib ich heute Abend was hübsch Zeitgenössisches, wo man keine Boten schicken muss, sondern Handys hat, keine Droschken bemüht, sondern ein Auto nehmen kann, und Mordermittlungen von moderner Technik unterstützt werden. Nachteil: Keine Magie 😦
Das wird der 1. Teil der Seattle Six-Reihe und soll noch vor der Frankfurter Buchmesse erscheinen.

Zum Abschluss ein Appetithäppchen (unkorrigiert):
Grayces Blick ruhte auf ihm, dunkel und starr, nur der schmale Kranz an flüssiger Jade loderte auf. »Du wirst mich nicht ersetzen«, flüsterte er heiser.
»Und warum nicht?« Wills Stimme klang genauso kratzig. Das Begehren hatte sich nicht verflüchtigt, sondern war durch Grayces Widerstand erst recht aufgestachelt worden.
»Weil ich dir etwas gebe, was du brauchst.«
»Und das wäre?« Will fielen ohne nachzudenken eine Menge Dinge ein, die er von dem Elfen bekam. Zuneigung, Respekt, Freundschaft. Ein offenes Ohr für seine Probleme, Ratschläge und Unterstützung. Einen traumhaften Körper und die Möglichkeit, seine sexuellen Fantasien auszuleben. Er war neugierig, was Grayce anführen würde.
Der Elf öffnete den Mund und klappte ihn wieder zu, als es hart an der Tür klopfte.
Nein. Noch nicht! Verschwinde! Will wollte hören, was Grayce zu sagen hatte.
»Darf man reinkommen, oder braucht ihr noch eine Minute, um euch wieder anzuziehen?«, ertönte Niamats laute Stimme aus dem Gang.

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P.S. Das Cover hier ist noch nicht endgültig, ich feile noch am Entwurf.