Neuauflage von „Wünsche unter dem Winterstern“

Es gibt zwar im Moment leider nichts Neues aus meiner Feder (der Dayjob hält mich weiter fest in seinen Klauen), aber ich kann zumindest eine Neuauflage bieten.
Im Februar habe ich eine Anthologie mit drei Geschichten aus Neygara veröffentlicht, die ich euch jetzt, endlich auch passend zur Jahreszeit, noch einmal vorstellen (oder besser gesagt aufs Auge drücken 😉 ) möchte. Es gibt sie auch als Taschenbuch mit 251 Seiten.

Wünsche unter dem Winterstern dreht sich um sechs Männer aus Neygara, deren Wege sich auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden. Dadurch berühren sich auch alle drei Storys, auch wenn sie unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können.
Es hat sich nicht viel zur Erstauflage verändert, außer dass es einige Tippfehler weniger gibt und ich die ersten beiden Storys um jeweils ein paar Absätze erweitert habe.

Diesmal veröffentliche ich auch alle Geschichten einzeln, damit sich jeder die aussuchen kann, die ihn anspricht. Normalerweise macht man es umgekehrt, bringt zuerst die Einzelstorys heraus und dann einen Sammelband, aber ich war schon immer gern anders. Oder bin einfach nur unorganisiert 😛
Wer unbedingt ein Happy End braucht, dem empfehle ich, „Ein Wunsch unter dem Winterstern“ auszulassen, da diese Story ein sehr offenes Ende hat 😉
Bei „Der Sturm in meiner Nacht“ scheiden sich die Geister – ich finde, es hat ein schönes Happy For Now Ende, andere bezeichnen das Ende als doch recht offen.
Aber immerhin kann „Meine Liebe ist wie der Winterstern“ , semioffiziell die 3. Will & Grayce Story, mit einem klassischen Happy End aufwarten 🙂 Was bei den beiden Jungs oft nicht leicht ist *Autoren-Seufzer*

Von den sechs handlungstreibenden Männern haben zwei, nämlich Will und Grayce, schon eigene Geschichten bekommen, und drei der anderen (Chaniel, Levanyar und Nataniel) sind in eben diesen Storys schon aufgetaucht oder namentlich erwähnt worden. Damit Will nicht als einziger Mensch dasteht, kommt noch ein Mitglied der ilarischen Stadtwache auf die Wintersonnwendfeier.

Zur besseren Erkundung von Neygara im Winter gibt es alle drei Einzelstorys sowie die gesamte Anthologie bis Ende Februar auch für KU.

Hier noch die Cover der drei Einzelstorys in all ihrer minimierten Pracht 🙂

Antho_Winter_Wunsch_Cover V01_191x300 Antho_Winter_Sturm_Cover V01_191x300 Antho_Winter_Liebe_Cover V01_191x300

Advertisements

Hintergründe zur Anthologie: „Der Sturm in meiner Nacht“

Im heutigen Blogpost geht’s um die 2. Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.
Der Sturm in meiner Nacht handelt von der Beziehung zwischen zwei besten Freunden, die auch beruflich Partner sind, und die Änderung, die sie in einer Nacht durchläuft.
Mit über 15.500 Wörtern ist sie für eine Kurzgeschichte recht lang, aber ich hab’s trotz aller wild umherhüpfenden Plot Bunnys geschafft, keine Novelle (ab 20.000 Wörtern) draus zu machen. Es war auch die erste meiner Storys, wo ich das Ende veränderte, nachdem der Alphaleser protestiert hatte (für gewöhnlich bin ich bereit, den Plot in der Mitte jederzeit umzugestalten, aber meine Enden stehen immer vorher fest).

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Story noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Levanyar hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt für die Leserschaft in Weg des Vertrauens. Ich kenne ihn schon ein wenig länger, da ich vor einem Jahr einen Roman schrieb, in dem er als Nebencharakter auftritt.
Er ist einer von Grayces Kollegen, der zusammen mit seinem Partner Nataniel ebenfalls in der Mordabteilung der elfischen Polizei arbeitet. Dass diese beiden beste Freunde sind und Nat seit einiger Zeit wesentlich tiefere Gefühle für Van hegt, war mir von Anfang an klar (da war Nat noch nicht einmal storytechnisch in Erscheinung getreten).
Also entschied ich mich, den Abend zu schildern, an dem Nataniel sich nicht mehr zurückhalten kann und Levanyar zu überzeugen versucht, mehr aus ihrer Freundschaft zu machen. Das Problem dabei ist nicht, dass Van nicht interessiert wäre (er hat nie bestritten, dass er Nat attraktiv findet), sondern dass er nicht glaubt, dass Nataniel an einer ernsthaften, langfristigen Beziehung interessiert ist, und für eine flüchtige Affäre riskiert er auf keinen Fall eine Freundschaft, die ihm viel bedeutet, und darüber hinaus eine perfekt funktionierende berufliche Partnerschaft.

Alkohol spielt eine nicht unerhebliche Rolle in der Story – Nat überwindet sich erst nach einigen Gläsern zu viel dazu, mit seinen Gefühlen herauszurücken, wobei es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass er einen weit betrunkeneren Eindruck erweckt, als er wirklich ist 😛
Alkohol ist auch die Ausrede für den Morgen danach, sich an nichts mehr erinnern zu können. Und am Abend löst eine Flasche Wein als Geschenk eine Wende in Levanyars Wahrnehmung aus …

Das ursprüngliche Ende war wesentlich offener als das veröffentlichte, weil ich davon geprägt bin, dass klassische Kurzgeschichten mit einer Pointe oder überraschenden Wende aufhören und dementsprechend häufig einen offenen Schluss haben.
Nach massivem Protest des Alphalesers („das kannst du so nicht stehen lassen, da muss mehr Happy End rein, sonst ist doch jeder deprimiert!“) fügte ich noch eine Szene hinzu, um Levanyars gedanklichen Umschwung nicht nur äußerst vage anzudeuten, sondern deutlich einzuleiten und kundzutun.
Beiden ist klar, dass sie in Ruhe über ihre Gefühle und die Änderung in ihrer Beziehung reden müssen. Es gibt jetzt keinen Weg mehr zurück zum Status Quo, weil Levanyar es zwar verstandesmäßig weiterhin für eine dumme Idee hält, sich aber emotional bereits zu sehr geöffnet hat. Die Anziehung, die er immer zu Nataniel gespürt hatte, lässt sich nicht mehr unterdrücken.

Ob sie nun wirklich ein festes Paar werden und ihr Happily Ever After bekommen? Wait and see … or read 🙂Cover Wünsche unter dem Winterstern

Hintergründe zur Anthologie: „Ein Wunsch unter dem Winterstern“

Ich will euch mal einen kleinen Einblick geben, wie sich Projekte bei mir entwickeln. Immer und ausnahmslos anders als gedacht 😛 Heute geht’s um die Geschichtensammlung Wünsche unter dem Winterstern und im Detail um die erste Story darin.

Die Idee zu einer winterlichen Anthologie hatte ich letzten Sommer und dachte, es wäre doch nett, ein paar Weihnachtsgeschichten in einem Fantasy-Setting zu schreiben. Also natürlich ohne Weihnachten per se, aber mit dem typischen Feeling: Friede, Freude, Eierlikör, Punsch, Romantik, Schneeflocken und kuschelige Abende vor dem Kamin.
Der Grundgedanke war, 3 Storys zu schreiben, die alle auf der gleichen Sonnwendfeier spielen und parallel zueinander ablaufen. So ähnlich wie in Episodenfilmen wie Tatsächlich … Liebe. Ursprünglich sollten es sexy kleine Geschichten sein, über 3 Paare, die alle auf dieser Feier ihrem nicht jugendfreien Vergnügen nachgehen. Nach dem Motto: Was auf der Sonnwendfeier geschieht, bleibt auf der Sonnwendfeier 😛

Diese Idee gab ich bald auf, als ich die 3 Pärchen aussuchte: Levanyar und Nataniel verbindet eine tiefe (platonische) Freundschaft, die würden nicht einfach so auf dieser Feier ihren Gelüsten nachgeben, dazu steht für beide zu viel auf dem Spiel.
Chaniel, der zum ersten Mal in Weg des Vertrauens auftauchte, lernt seinen Love Interest gerade erst kennen, der als Mensch mehr als nur flüchtige Bedenken hat, seinen fleischlichen Gelüsten nachzugehen.
Will und Grayce treiben es ohnehin bei jeder Gelegenheit miteinander (ehrlich, die zwei sind wie die Karnickel …), da wäre es doch mal interessant, wenn sie es NICHT tun könnten.

Okay, neuer Plan, ich schraube den Erotikfaktor runter und setze ganz auf romantische Winterstimmung.

Ab jetzt muss ich eine Spoilerwarnung aussprechen – wer die Story unbeeinflusst lesen will, sollte das gleich tun und diesen Blogpost erst nachher zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Wünsche unter dem Winterstern Story 1

Die erste Geschichte Ein Wunsch unter dem Winterstern ist mit knapp 10.000 Wörtern auch die kürzeste.
Darin lernt Chaniel, der sich gerade von seinem Liebhaber getrennt hat, einen Menschen kennen, der sein Interesse erregt. Auch wenn sich Chaniel nicht erklären kann, woher seine Faszination rührt, ist sie doch groß genug, um den Offizier der ilarischen Stadtwache namens Nevan zum Essen einzuladen. Um dem Ganzen den romantischen Anstrich zu nehmen, definiert Chaniel es als „Arbeitsessen“. Jaaa, klar 😉
Während dieses Abendessens kommt heraus, warum Nevan jeden Flirtversuch abblockt, auch wenn Chaniel das Gefühl hat, dass sein Interesse durchaus auf Gegenseitigkeit beruht. Es sind gewichtige Gründe, warum er sich nicht mit einem Mann einlassen kann, Gründe, die ich im Laufe einer Kurzgeschichte nicht in Wohlgefallen auflösen kann.
Ich lehne mich dabei am üblichen offenen Ende dieser Gattung an, das dazu einlädt, eigene Schlüsse zu ziehen. Es ist nicht das klassische „ab jetzt sind sie zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende“-Ende. Kein HEA (Happy Ever After), nur ein HFN (Happy For Now).
Dennoch wollte ich unbedingt mit einer deutlich hoffnungsvollen Note aufhören, und deshalb ist Chaniel auch nicht böse oder sauer, weil seine Avancen abgelehnt wurden. Er weiß, dass Nevan Zeit braucht, um sich darüber klar zu werden, was er will (im Idealfall eine nähere Bekanntschaft zu Chaniel), und er will auf keinen Fall Nevans Beziehung zu seinem Kind in Gefahr bringen. Chaniel ist bereit, Nevan die Zeit zu geben, die er braucht, und bietet ihm seine Freundschaft an.
Ein erster Schritt in Richtung mögliche Beziehung ist gemacht. Ob sich daraus etwas entwickelt? Wer weiß … Okay, ich weiß es, Vorrecht des Autors 😉

Um an dieser Stelle noch mal die vielen Nachfragen zu beantworten: Ja, irgendwann schreibe ich eine Fortsetzung, deren Ende dann mehr dem „klassischen“ Happy End entsprichen dürfte, das viele bevorzugen 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Veröffentlichung von „Wünsche unter dem Winterstern“

Meine winterliche Anthologie Wünsche unter dem Winterstern ist frisch bei Amazon eingezogen und unter diesem Link zu haben.

Darin findet ihr 3 Geschichten (2 Kurzgeschichten und 1 Novelle, insgesamt ca. 58.000 Wörter), die sich alle auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden, allerdings unabhängig voneinander gelesen werden können.

Schaut rein, wenn ihr Lust auf Romantik, Kuschelstunden und (relativ) dramafreie Wohlfühlgeschichten habt, die den Charakteren Überraschungen und Zuneigung aus unerwarteter Richtung bringen. Darüber hinaus wird die Frage geklärt, wie sich Elfen mit Schnupfen verhalten und was trinkbarer Sturm ist 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als sein Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Wünsche unter dem Winterstern ist eine Gay Fantasy Anthologie mit zwei Kurzgeschichten und einer Novelle. Gesamtlänge ca. 58.000 Wörter (ca. 260 Buchseiten). Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover Reveal „Wünsche unter dem Winterstern“

Nächste Woche werde ich die Anthologie Wünsche unter dem Winterstern veröffentlichen. Wann es genau soweit ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich schätze, sie sollte noch vor dem Wochenende erhältlich sein.
Die Gay Fantasy Anthologie besteht aus zwei Kurzgeschichten und einer Novelle, die sich auf einer Sonnwendfeier in Neygara überschneiden. Sie umfasst ca. 58.000 Wörter (260 Buchseiten).
Zum ersten Mal wird es hierzu auch ein Taschenbuch geben, das vermutlich Ende März verfügbar sein wird.

Wer also kurz vorm Frühlingsbeginn noch mal was Winterlich-Kuscheliges mit viel Romantik und Gefühl und einer (zugegeben, großen) Prise Kitsch lesen will – der Klappentext steht unter dem Cover:

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als dieser Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Gentlemen in Space: Science Fiction Anthologie

gis-cover© Cover Art Skript Phantastik Design

Letztes Jahr zu Weihnachten erschien im ohneohren Verlag die Science Fiction Anthologie Gentlemen in Space, zu der ich eine der zwölf Kurzgeschichten beigesteuert habe.
Mein Beitrag trägt den Titel „Gentleman of the Shade“, wo mal wieder meine Liebe für Shakespeare-Zitate durchkommt.
Die Story handelt von einem Agenten, der seit Monaten einen Dieb jagt und schließlich sich selbst als Beute anbietet. Was zuerst nach einem Erfolg aussieht, bis eine dritte Partei mitmischt, und dann entwickeln sich die Dinge erst recht ganz anders als geplant … Aber tun sie das nicht immer? 😉

Zu beziehen ist die Anthologie direkt beim Verlag über den Shop, und mittlerweile hat sie auch den Weg zu Amazon und diversen anderen E-Book-Händlern wie zB XinXii gefunden.
Zur Zeit ist die Anthologie nur als E-Book zu haben, Print folgt eventuell später.

Momentan wird bei Lovelybooks eine Leserunde vorbereitet, bei der es vorab zehn Exemplare zu gewinnen gibt. Vielleicht hat ja der eine oder die andere von euch Lust mitzumachen?

Ich verabschiede mich mit einem kleinen Zitat aus „Gentleman of the Shade“:
gis-teaser6

Veröffentlichung von „Pfad der Striemen“ (Will & Grayce Story 1)

„Pfad der Striemen“ ist am Sonntag bei Amazon veröffentlicht worden *happy dance*

Ich sag’s ganz ehrlich: Die erste Story über den menschlichen Magier und den elfischen Ermittler Grayce sollte nur ein Testballon sein, um zu sehen, wie der technische Aspekt einer E-Book-Veröffentlichung funktioniert. Ich rechnete nicht damit, dass irgendjemand die Geschichte kauft, weil ich keinerlei Werbung dafür betrieb und noch immer dabei bin, eine Social Media-Präsenz aufzubauen.

Als ich nach 4 Stunden 3 Stories verkauft hatte, allesamt nicht an die Verwandtschaft, war ich erstaunt.
Als ich nach einem Tag 30 Stories verkauft hatte, war ich geplättet.
Nach 3 Tagen hatte ich Platz 2 der Kindle-Charts in der Kategorie „Belletristik/Schwul“ erreicht und war völlig von den Socken.

Es war weder geplant, noch hatte ich im Entferntesten damit gerechnet, gleich mit der ersten Geschichte so viele Leser zu erreichen. Nachdem ich mir erstmal den sprichwörtlichen Hax’n ausgefreut hatte, machte ich mich daran, meine Schreibpläne zu überarbeiten. Denn jetzt haben natürlich Will und Grayce erst mal Vorrang, und ich sitze bereits an der Nachfolger-Geschichte 😀

Danke an alle LeserInnen, die mir und den beiden Jungs eine Chance gegeben haben, und danke an alle, die sich für den Newsletter angemeldet haben. Ich hoffe, die Bonusstory hat euch ebenfalls gefallen 🙂
Wer die Geschichte noch nicht kennt und wissen will, was man alles mit Jade, Ketten und Magie im Schlafzimmer angestellen kann: guckste HIER

Pfad der StriemenPfad des Gehorsams

Will & Grayce: Die Geburt zweier Charaktere

Da bald die Veröffentlichung der ersten Story zu Will & Grayce ansteht, plaudere ich ein wenig über die Entstehungsgeschichte der beiden Jungs.

Der Kern von Grayce steckt in einem Fantasy-Roman, der viel zu lang war. Unter den Szenen, die der Schere zum Opfer fielen, waren einige, die ich auf einen neuen Charakter übertrug, der nichts mit dem Roman zu tun hatte, weil sie mir zu gut gefielen, um sie einfach wegzuwerfen.
Damit war Graycennar geboren, ein elfischer Ermittler bei einer Fantasy-Variante der Polizei. Er und sein Partner bekamen die Teile ab, die ich aus dem Roman entfernte, und die Story funktionierte auch mit den beiden neuen Charakteren hervorragend. Wenn ich ehrlich bin, sogar viel besser, weil sie die spannendere (da komplexere) Beziehung haben. Das ganze Projekt steht noch auf der Warteliste, aber irgendwann widme ich mich ganz diesen beiden Figuren.

Grayce verwendete ich schließlich letztes Jahr als Hauptcharakter für eine Kurzgeschichte, die ich ursprünglich für eine Erotik-Anthologie schrieb. Da der Inhalt aber nicht mit seinem sonstigen Partner kompatibel war, entstand Will – ein Freund aus früheren Tagen. Praktisch, dass meine Elfen ein bisschen länger leben als Menschen 🙂
Dass Will Mensch ist, war Absicht, dass er auch Magier ist, war allerdings nicht geplant. Manche Dinge ergeben sich einfach beim Schreiben. Diese Magie erzeugt ganz neue Möglichkeiten für zukünftige Geschichten.

Damit war der Grundstein für Will & Grayce gelegt. Nach und nach entstand der Plot für einen Roman auch um diese beiden herum – einer, den ich noch schreiben muss.
Ich verlegte ihre Abenteuer nach Neygara, eine geteilte Stadt, durch die die Grenze zwischen Menschen- und Elfenreich verläuft. In diesem Schmelztiegel der Kulturen treffen Leute unterschiedlichster Herkunft aufeinander, und die Spannungen führen unweigerlich zu Verbrechen. Der ideale Ort, um eine Polizeitruppe zu erfinden, in der Grayce tätig ist. Dieser Berufsstand findet in Fantasy sonst wenig Beachtung, weil eine organisierte Polizei eine moderne Erfindung ist. Für gewöhnlich schreiten Milizen, Stadtwachen, der Lehnsherr oder das Militär bei Verbrechen ein. Mich reizte der Gedanke, Ermittlungsarbeit ohne moderne Technik, aber mit dem Einsatz von Magie zu zeigen.

Nachdem die Erotik-Kurzgeschichte über ein Jahr lang halbvergessen auf der Festplatte schmorte, holte ich sie wieder heraus und ergänzte sie um 3.000 Wörter.
Es war interessant, die beiden Charaktere auf diese Weise kennenzulernen – nicht durch ein langsames Herantasten, wie ich es sonst beim Schreiben eines Romans mache, sondern gleich mitten im Geschehen, in den intimsten Momenten, die zwei Personen miteinander teilen können. Das hatte den Vorteil, dass ich gleich zum Kern ihres Charakters vorstieß, und die beiden keine Chance hatten, sich hinter Schichten an Täuschungen, Lügen und Selbstbetrug zu verstecken.
Das BDSM-Element steckte schon in der kürzeren Urversion der Story, war dort allerdings eine Überraschung für mich. Es war nicht geplant gewesen, aber die Muse hatte wie immer eine andere Vorstellung 🙂 Und als Autor lernt man schnell: Du machst, was immer deine Muse von dir verlangt. Weil sie am Ende ja doch recht hat.

Das Ergebnis ist die erste Story mit Will und Grayce, die an die Öffentlichkeit gelangt. An der zweiten und dritten schreibe ich gerade, wobei die zweite eine kostenlose Bonusgeschichte für Newsletter-Abonnenten ist.