Neuauflage von „Wünsche unter dem Winterstern“

Es gibt zwar im Moment leider nichts Neues aus meiner Feder (der Dayjob hält mich weiter fest in seinen Klauen), aber ich kann zumindest eine Neuauflage bieten.
Im Februar habe ich eine Anthologie mit drei Geschichten aus Neygara veröffentlicht, die ich euch jetzt, endlich auch passend zur Jahreszeit, noch einmal vorstellen (oder besser gesagt aufs Auge drücken 😉 ) möchte. Es gibt sie auch als Taschenbuch mit 251 Seiten.

Wünsche unter dem Winterstern dreht sich um sechs Männer aus Neygara, deren Wege sich auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden. Dadurch berühren sich auch alle drei Storys, auch wenn sie unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können.
Es hat sich nicht viel zur Erstauflage verändert, außer dass es einige Tippfehler weniger gibt und ich die ersten beiden Storys um jeweils ein paar Absätze erweitert habe.

Diesmal veröffentliche ich auch alle Geschichten einzeln, damit sich jeder die aussuchen kann, die ihn anspricht. Normalerweise macht man es umgekehrt, bringt zuerst die Einzelstorys heraus und dann einen Sammelband, aber ich war schon immer gern anders. Oder bin einfach nur unorganisiert 😛
Wer unbedingt ein Happy End braucht, dem empfehle ich, „Ein Wunsch unter dem Winterstern“ auszulassen, da diese Story ein sehr offenes Ende hat 😉
Bei „Der Sturm in meiner Nacht“ scheiden sich die Geister – ich finde, es hat ein schönes Happy For Now Ende, andere bezeichnen das Ende als doch recht offen.
Aber immerhin kann „Meine Liebe ist wie der Winterstern“ , semioffiziell die 3. Will & Grayce Story, mit einem klassischen Happy End aufwarten 🙂 Was bei den beiden Jungs oft nicht leicht ist *Autoren-Seufzer*

Von den sechs handlungstreibenden Männern haben zwei, nämlich Will und Grayce, schon eigene Geschichten bekommen, und drei der anderen (Chaniel, Levanyar und Nataniel) sind in eben diesen Storys schon aufgetaucht oder namentlich erwähnt worden. Damit Will nicht als einziger Mensch dasteht, kommt noch ein Mitglied der ilarischen Stadtwache auf die Wintersonnwendfeier.

Zur besseren Erkundung von Neygara im Winter gibt es alle drei Einzelstorys sowie die gesamte Anthologie bis Ende Februar auch für KU.

Hier noch die Cover der drei Einzelstorys in all ihrer minimierten Pracht 🙂

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Hintergründe zur Anthologie: „Der Sturm in meiner Nacht“

Im heutigen Blogpost geht’s um die 2. Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.
Der Sturm in meiner Nacht handelt von der Beziehung zwischen zwei besten Freunden, die auch beruflich Partner sind, und die Änderung, die sie in einer Nacht durchläuft.
Mit über 15.500 Wörtern ist sie für eine Kurzgeschichte recht lang, aber ich hab’s trotz aller wild umherhüpfenden Plot Bunnys geschafft, keine Novelle (ab 20.000 Wörtern) draus zu machen. Es war auch die erste meiner Storys, wo ich das Ende veränderte, nachdem der Alphaleser protestiert hatte (für gewöhnlich bin ich bereit, den Plot in der Mitte jederzeit umzugestalten, aber meine Enden stehen immer vorher fest).

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Story noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Levanyar hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt für die Leserschaft in Weg des Vertrauens. Ich kenne ihn schon ein wenig länger, da ich vor einem Jahr einen Roman schrieb, in dem er als Nebencharakter auftritt.
Er ist einer von Grayces Kollegen, der zusammen mit seinem Partner Nataniel ebenfalls in der Mordabteilung der elfischen Polizei arbeitet. Dass diese beiden beste Freunde sind und Nat seit einiger Zeit wesentlich tiefere Gefühle für Van hegt, war mir von Anfang an klar (da war Nat noch nicht einmal storytechnisch in Erscheinung getreten).
Also entschied ich mich, den Abend zu schildern, an dem Nataniel sich nicht mehr zurückhalten kann und Levanyar zu überzeugen versucht, mehr aus ihrer Freundschaft zu machen. Das Problem dabei ist nicht, dass Van nicht interessiert wäre (er hat nie bestritten, dass er Nat attraktiv findet), sondern dass er nicht glaubt, dass Nataniel an einer ernsthaften, langfristigen Beziehung interessiert ist, und für eine flüchtige Affäre riskiert er auf keinen Fall eine Freundschaft, die ihm viel bedeutet, und darüber hinaus eine perfekt funktionierende berufliche Partnerschaft.

Alkohol spielt eine nicht unerhebliche Rolle in der Story – Nat überwindet sich erst nach einigen Gläsern zu viel dazu, mit seinen Gefühlen herauszurücken, wobei es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass er einen weit betrunkeneren Eindruck erweckt, als er wirklich ist 😛
Alkohol ist auch die Ausrede für den Morgen danach, sich an nichts mehr erinnern zu können. Und am Abend löst eine Flasche Wein als Geschenk eine Wende in Levanyars Wahrnehmung aus …

Das ursprüngliche Ende war wesentlich offener als das veröffentlichte, weil ich davon geprägt bin, dass klassische Kurzgeschichten mit einer Pointe oder überraschenden Wende aufhören und dementsprechend häufig einen offenen Schluss haben.
Nach massivem Protest des Alphalesers („das kannst du so nicht stehen lassen, da muss mehr Happy End rein, sonst ist doch jeder deprimiert!“) fügte ich noch eine Szene hinzu, um Levanyars gedanklichen Umschwung nicht nur äußerst vage anzudeuten, sondern deutlich einzuleiten und kundzutun.
Beiden ist klar, dass sie in Ruhe über ihre Gefühle und die Änderung in ihrer Beziehung reden müssen. Es gibt jetzt keinen Weg mehr zurück zum Status Quo, weil Levanyar es zwar verstandesmäßig weiterhin für eine dumme Idee hält, sich aber emotional bereits zu sehr geöffnet hat. Die Anziehung, die er immer zu Nataniel gespürt hatte, lässt sich nicht mehr unterdrücken.

Ob sie nun wirklich ein festes Paar werden und ihr Happily Ever After bekommen? Wait and see … or read 🙂Cover Wünsche unter dem Winterstern

Veröffentlichung von „Wünsche unter dem Winterstern“

Meine winterliche Anthologie Wünsche unter dem Winterstern ist frisch bei Amazon eingezogen und unter diesem Link zu haben.

Darin findet ihr 3 Geschichten (2 Kurzgeschichten und 1 Novelle, insgesamt ca. 58.000 Wörter), die sich alle auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden, allerdings unabhängig voneinander gelesen werden können.

Schaut rein, wenn ihr Lust auf Romantik, Kuschelstunden und (relativ) dramafreie Wohlfühlgeschichten habt, die den Charakteren Überraschungen und Zuneigung aus unerwarteter Richtung bringen. Darüber hinaus wird die Frage geklärt, wie sich Elfen mit Schnupfen verhalten und was trinkbarer Sturm ist 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als sein Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Wünsche unter dem Winterstern ist eine Gay Fantasy Anthologie mit zwei Kurzgeschichten und einer Novelle. Gesamtlänge ca. 58.000 Wörter (ca. 260 Buchseiten). Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover Reveal „Wünsche unter dem Winterstern“

Nächste Woche werde ich die Anthologie Wünsche unter dem Winterstern veröffentlichen. Wann es genau soweit ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich schätze, sie sollte noch vor dem Wochenende erhältlich sein.
Die Gay Fantasy Anthologie besteht aus zwei Kurzgeschichten und einer Novelle, die sich auf einer Sonnwendfeier in Neygara überschneiden. Sie umfasst ca. 58.000 Wörter (260 Buchseiten).
Zum ersten Mal wird es hierzu auch ein Taschenbuch geben, das vermutlich Ende März verfügbar sein wird.

Wer also kurz vorm Frühlingsbeginn noch mal was Winterlich-Kuscheliges mit viel Romantik und Gefühl und einer (zugegeben, großen) Prise Kitsch lesen will – der Klappentext steht unter dem Cover:

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als dieser Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.