Neuauflage von „Wünsche unter dem Winterstern“

Es gibt zwar im Moment leider nichts Neues aus meiner Feder (der Dayjob hält mich weiter fest in seinen Klauen), aber ich kann zumindest eine Neuauflage bieten.
Im Februar habe ich eine Anthologie mit drei Geschichten aus Neygara veröffentlicht, die ich euch jetzt, endlich auch passend zur Jahreszeit, noch einmal vorstellen (oder besser gesagt aufs Auge drücken 😉 ) möchte. Es gibt sie auch als Taschenbuch mit 251 Seiten.

Wünsche unter dem Winterstern dreht sich um sechs Männer aus Neygara, deren Wege sich auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden. Dadurch berühren sich auch alle drei Storys, auch wenn sie unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können.
Es hat sich nicht viel zur Erstauflage verändert, außer dass es einige Tippfehler weniger gibt und ich die ersten beiden Storys um jeweils ein paar Absätze erweitert habe.

Diesmal veröffentliche ich auch alle Geschichten einzeln, damit sich jeder die aussuchen kann, die ihn anspricht. Normalerweise macht man es umgekehrt, bringt zuerst die Einzelstorys heraus und dann einen Sammelband, aber ich war schon immer gern anders. Oder bin einfach nur unorganisiert 😛
Wer unbedingt ein Happy End braucht, dem empfehle ich, „Ein Wunsch unter dem Winterstern“ auszulassen, da diese Story ein sehr offenes Ende hat 😉
Bei „Der Sturm in meiner Nacht“ scheiden sich die Geister – ich finde, es hat ein schönes Happy For Now Ende, andere bezeichnen das Ende als doch recht offen.
Aber immerhin kann „Meine Liebe ist wie der Winterstern“ , semioffiziell die 3. Will & Grayce Story, mit einem klassischen Happy End aufwarten 🙂 Was bei den beiden Jungs oft nicht leicht ist *Autoren-Seufzer*

Von den sechs handlungstreibenden Männern haben zwei, nämlich Will und Grayce, schon eigene Geschichten bekommen, und drei der anderen (Chaniel, Levanyar und Nataniel) sind in eben diesen Storys schon aufgetaucht oder namentlich erwähnt worden. Damit Will nicht als einziger Mensch dasteht, kommt noch ein Mitglied der ilarischen Stadtwache auf die Wintersonnwendfeier.

Zur besseren Erkundung von Neygara im Winter gibt es alle drei Einzelstorys sowie die gesamte Anthologie bis Ende Februar auch für KU.

Hier noch die Cover der drei Einzelstorys in all ihrer minimierten Pracht 🙂

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Hintergründe zur Anthologie: „Meine Liebe ist wie der Winterstern“

Heute geht’s um die 3. und letzte Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.

Meine Liebe ist wie der Winterstern ist eine weitere Geschichte um Will und Grayce, die der geneigte Leser bereits aus Pfad der Striemen und Weg des Vertrauens kennt. Und falls diese beiden Geschichten unbekannt sind, so hoffe ich doch, dass die Story in der Anthologie auch ohne Vorkenntnisse verständlich ist.
Mit über 33.000 Wörtern ist sie die längste Story in der Sammlung und rangiert unter Novelle. Sie durchlief auch von all meinen veröffentlichten Werken die stärkste Veränderung, was mich gute 2 Monate kostete, um daraus die Story zu machen, die ich haben wollte.

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Novelle noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Die Idee zu dieser Story kam mir, als ich einen Roman las, in dem einer der Partner beim Sex ohnmächtig wird und sein Freund mit einem fetten Grinsen danebenliegt und sich wie der größte Liebhaber aller Zeiten vorkommt, weil er seinen Mann ins Koma gevögelt hat.
Da setzte sofort mein Widerstand ein, weil ganz ehrlich, wenn mir so was passieren sollte, bin ich in erster Linie besorgt und in zweiter Linie … leicht panisch. Eine normale Person reagiert bei so etwas, v.a. wenn es zum 1. Mal geschieht, mit Sorge und Angst.
Daraus ergab sich die Frage, was muss passieren, damit ein durchaus kräftiger Mann einfach so umkippt. Nun, in dem Fall konnte ich (leider) auf ein paar persönliche Erfahrungen zurückgreifen. Bei Fieber gepaart mit heftigen Schmerzen wird einem schon mal schwarz vor Augen.
Also verpasste ich dem Elfen eine Grippe, weil es ohnehin wenig Storys gibt, in denen der Held einen Schnupfen hat 😛
Es folgte Recherche, wie krank ein Mann sein muss, damit er keine Lust mehr auf Sex hat bzw. es physisch unmöglich ist. Die Befragten (2 Männer und meine medizinische Fachfrau) waren sich einig, dass eine Erkältung kein Hindernisgrund ist, eine voll ausgebrochene Grippe schon. Also bekam Grayce eine Grippe, die gerade im Entstehen ist, wo demnach Sex noch plausibel ist, auch wenn der Elf da bereits abgeschwächter reagiert.

Dazu kam dann noch ein wenig Beziehungsstress, weil Will auf der Feier auf die absurde Idee kommt, dass es doch gar nicht so verkehrt wäre, wenn er mit seinem Freund zusammenzieht. Nun steht Grayce diesem Vorschlag zwar nicht prinzipiell negativ gegenüber, aber aus einem Haufen praktischer Gründe kann er das nicht tun.
In dem Fall trifft es sich, dass ich den danach spielenden Roman bereits geschrieben habe und genau weiß, was Grayce zu vermeiden versucht (in der Novelle mit Absicht etwas vage gehalten, um den Roman nicht zu spoilern).
Der Rest der Handlung fügte sich zunächst problemlos zusammen – Will muss Hilfe bei Levanyar suchen (und erstickt nicht daran), er darf die Krankenschwester mimen (was er gar nicht mal so schlecht macht), Grayce ist grummelig und grantig und peinlich berührt und wir lernen zum ersten Mal ein Mitglied seiner Familie kennen (Auftritt: kleiner Bruder).
Und dann begannen die Probleme.

Plötzlich tauchte ein Subplot auf, der nie geplant war. In meiner Begeisterung jagte ich diesem Plotbunny hinterher und bekam nicht mit, dass damit die Story aus dem Gleichgewicht geriet. Es ging jetzt um viel mehr, als diese Novelle verkraftet.
Das bemerkte ich erst, als die Geschichte beendet war, und brauchte Wochen, um überhaupt draufzukommen, was nicht stimmte. Die ganze Struktur war im Eimer – am Ende hatte ich auf einmal 4 Sexszenen in knapper Folge hintereinander, was selbst für eine Geschichte, in der viel Erotik vorkommt, zu viel war.
Als Erstes eliminierte ich den Subplot und alle Verweise darauf. Ich sag jetzt mit Absicht nicht, was es war, weil ich die Idee an anderer Stelle einbauen möchte (es geht um Sex und Magie – ich hoffe, ihr seid jetzt neugierig ;-)).
Damit blieb noch immer eine chaotische 2. Hälfte der Novelle, und um die zu überarbeiten, brauchte ich den ganzen Januar und einen Großteil des Februars.
Die Kommentare meiner Betaleser waren wie immer enorm hilfreich, aber leider auch etwas widersprüchlich. Will polarisiert 😀 Also feilte ich lange daran herum, den Magier keine seiner negativen Eigenschaften zu nehmen (und seien wir mal ehrlich, davon hat er genug), ihm aber dabei zu helfen, ein paar Mal über seinen Schatten zu springen (der gute Mann soll sich ja weiterentwickeln).
Ich schrieb eineinhalb Szenen neu, schmiss 2 weitere komplette Sexszenen sowie eine halbe hinaus (eine Szene kürzte ich stark ein), um den Fokus weg von der Erotik und hin zu Romantik und Gefühlen zu bringen, weil darum geht es schließlich im Kern der Geschichte. Ein Mann lernt, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ein anderer lernt, nicht immer alles sofort zu wollen, sondern auch mal warten zu können. Beide lernen, dass ein Streit eine Beziehung nicht gleich in Frage stellt und dass offene Kommunikation Wunder wirken kann.
Die letzte Szene ist dann wirklich kitsch as kitsch can. Ich hab noch nie so etwas Schmalziges geschrieben, doch es passte einfach zur Situation und sogar zum Charakter. Grayce mag es nicht oft herauslassen, aber im Grunde seines Herzens ist er verdammt romantisch.

Tja, jetzt hoffe ich, dass ihr euch mit mir auf die Roman-Fortsetzung freut, die ein paar Monate danach spielt und Grayces persönlichen Super-GAU beinhaltet – sein Freund und seine Mutter in einem Zimmer 😛

Aber vorher sollte ich endlich den 1. Roman der Reihe schreiben, damit die Frage geklärt wird, wie die beiden sich kennenlernten. Ich sage dazu immer: Kommen ein Elf und ein Mensch in eine Bar …

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Hintergründe zur Anthologie: „Der Sturm in meiner Nacht“

Im heutigen Blogpost geht’s um die 2. Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.
Der Sturm in meiner Nacht handelt von der Beziehung zwischen zwei besten Freunden, die auch beruflich Partner sind, und die Änderung, die sie in einer Nacht durchläuft.
Mit über 15.500 Wörtern ist sie für eine Kurzgeschichte recht lang, aber ich hab’s trotz aller wild umherhüpfenden Plot Bunnys geschafft, keine Novelle (ab 20.000 Wörtern) draus zu machen. Es war auch die erste meiner Storys, wo ich das Ende veränderte, nachdem der Alphaleser protestiert hatte (für gewöhnlich bin ich bereit, den Plot in der Mitte jederzeit umzugestalten, aber meine Enden stehen immer vorher fest).

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Story noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Levanyar hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt für die Leserschaft in Weg des Vertrauens. Ich kenne ihn schon ein wenig länger, da ich vor einem Jahr einen Roman schrieb, in dem er als Nebencharakter auftritt.
Er ist einer von Grayces Kollegen, der zusammen mit seinem Partner Nataniel ebenfalls in der Mordabteilung der elfischen Polizei arbeitet. Dass diese beiden beste Freunde sind und Nat seit einiger Zeit wesentlich tiefere Gefühle für Van hegt, war mir von Anfang an klar (da war Nat noch nicht einmal storytechnisch in Erscheinung getreten).
Also entschied ich mich, den Abend zu schildern, an dem Nataniel sich nicht mehr zurückhalten kann und Levanyar zu überzeugen versucht, mehr aus ihrer Freundschaft zu machen. Das Problem dabei ist nicht, dass Van nicht interessiert wäre (er hat nie bestritten, dass er Nat attraktiv findet), sondern dass er nicht glaubt, dass Nataniel an einer ernsthaften, langfristigen Beziehung interessiert ist, und für eine flüchtige Affäre riskiert er auf keinen Fall eine Freundschaft, die ihm viel bedeutet, und darüber hinaus eine perfekt funktionierende berufliche Partnerschaft.

Alkohol spielt eine nicht unerhebliche Rolle in der Story – Nat überwindet sich erst nach einigen Gläsern zu viel dazu, mit seinen Gefühlen herauszurücken, wobei es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass er einen weit betrunkeneren Eindruck erweckt, als er wirklich ist 😛
Alkohol ist auch die Ausrede für den Morgen danach, sich an nichts mehr erinnern zu können. Und am Abend löst eine Flasche Wein als Geschenk eine Wende in Levanyars Wahrnehmung aus …

Das ursprüngliche Ende war wesentlich offener als das veröffentlichte, weil ich davon geprägt bin, dass klassische Kurzgeschichten mit einer Pointe oder überraschenden Wende aufhören und dementsprechend häufig einen offenen Schluss haben.
Nach massivem Protest des Alphalesers („das kannst du so nicht stehen lassen, da muss mehr Happy End rein, sonst ist doch jeder deprimiert!“) fügte ich noch eine Szene hinzu, um Levanyars gedanklichen Umschwung nicht nur äußerst vage anzudeuten, sondern deutlich einzuleiten und kundzutun.
Beiden ist klar, dass sie in Ruhe über ihre Gefühle und die Änderung in ihrer Beziehung reden müssen. Es gibt jetzt keinen Weg mehr zurück zum Status Quo, weil Levanyar es zwar verstandesmäßig weiterhin für eine dumme Idee hält, sich aber emotional bereits zu sehr geöffnet hat. Die Anziehung, die er immer zu Nataniel gespürt hatte, lässt sich nicht mehr unterdrücken.

Ob sie nun wirklich ein festes Paar werden und ihr Happily Ever After bekommen? Wait and see … or read 🙂Cover Wünsche unter dem Winterstern

Veröffentlichung von „Wünsche unter dem Winterstern“

Meine winterliche Anthologie Wünsche unter dem Winterstern ist frisch bei Amazon eingezogen und unter diesem Link zu haben.

Darin findet ihr 3 Geschichten (2 Kurzgeschichten und 1 Novelle, insgesamt ca. 58.000 Wörter), die sich alle auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden, allerdings unabhängig voneinander gelesen werden können.

Schaut rein, wenn ihr Lust auf Romantik, Kuschelstunden und (relativ) dramafreie Wohlfühlgeschichten habt, die den Charakteren Überraschungen und Zuneigung aus unerwarteter Richtung bringen. Darüber hinaus wird die Frage geklärt, wie sich Elfen mit Schnupfen verhalten und was trinkbarer Sturm ist 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als sein Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Wünsche unter dem Winterstern ist eine Gay Fantasy Anthologie mit zwei Kurzgeschichten und einer Novelle. Gesamtlänge ca. 58.000 Wörter (ca. 260 Buchseiten). Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover Reveal „Wünsche unter dem Winterstern“

Nächste Woche werde ich die Anthologie Wünsche unter dem Winterstern veröffentlichen. Wann es genau soweit ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich schätze, sie sollte noch vor dem Wochenende erhältlich sein.
Die Gay Fantasy Anthologie besteht aus zwei Kurzgeschichten und einer Novelle, die sich auf einer Sonnwendfeier in Neygara überschneiden. Sie umfasst ca. 58.000 Wörter (260 Buchseiten).
Zum ersten Mal wird es hierzu auch ein Taschenbuch geben, das vermutlich Ende März verfügbar sein wird.

Wer also kurz vorm Frühlingsbeginn noch mal was Winterlich-Kuscheliges mit viel Romantik und Gefühl und einer (zugegeben, großen) Prise Kitsch lesen will – der Klappentext steht unter dem Cover:

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als dieser Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Das Cover der neuen Novelle

Sofern die Technik mitspielt, erscheint morgen meine neue Novelle in der Will & Grayce Reihe. Weg des Vertrauens wird es die ersten 3 Monate exklusiv auf Amazon geben, was Gratislesestoff für KU-Leser bedeutet.

Müßig zu erwähnen, dass diese 40.000-Wort-Novelle eigentlich eine Kurzgeschichte hätte werden sollen … Aber wie immer entwickelten die Charaktere ein beängstigendes Eigenleben, es entstanden Plotverwicklungen auf einem Frühlingsfest, und nach überstandener Aufregung mussten zwei Männer noch klären, wie ihre Beziehung weitergeht.

Worum es geht? Einen kontrollsüchtigen Magier, einen überarbeiteten Elfen, Vertrauen, Eifersucht, Geduld und erotische Spiele mit einem Seidenschal.

Für Abonnenten meines Newsletter läuft noch bis morgen Mittag ein Gewinnspiel, wo ich 5 E-Books verlose. Wer sich also noch nicht für den Newsletter angemeldet hat – jetzt wäre ein guter Zeitpunkt 🙂

Weitere Infos zu Weg des Vertrauens gibt’s morgen am Erscheinungstag.

Update „Wille und Wahrheit“

Liebe Lesende!

Der unerwartete Erfolg von Pfad der Striemen, was ja als technisches Experiment gestartet war, warf meine ganzen Schreibpläne über den Haufen. Nachdem offensichtlich großes Interesse am Nachfolger bzw. dem tatsächlichen ersten Band, der klassischen Kennenlernstory von Will und Grayce, besteht, rückte das in meiner Prioritätenliste weit nach vorne.
Vorher wollte ich die nächste Kurzgeschichte mit den beiden schreiben, zur Überbrückung bis zum Winter, und fabrizierte mir damit ein wunderschönes Eigentor.

Wille und Wahrheit startete als eine Kurzgeschichte, von der ich schon die Hälfte (ungefähr 6.000 Wörter) hatte. Als ich weiterschreiben wollte, machte meine Muse mittendrin einen Schwenk zu Drama. Da ich ja keinem Plot Bunny widerstehen kann, dachte ich mir, gucken wir mal, wo das hinführt. Tja, wohin es führte, gefällt mir zwar prinzipiell (ja, ich kann auch Handlung zwischen dem Sex ;-)), aber aus der Kurzgeschichte wurde so innerhalb eines Tages Plottens und Planens eine Novelle.
Nun gut, denkt sich die Autorin, dann eben eine längere Story, ist doch wunderbar. Habt ihr mehr zum Lesen, und ich muss mich längenmäßig nicht beschränken.
Dann erreichte ich die 30.000-Wort-Marke, was eine hübsche Gesamtlänge für eine Novelle ist, und stellte fest, dass ich noch nicht einmal die Hälfte des Plots erzählt hatte.
Ups.
Okay, Pläne erneut umgeschlichtet. Wille und Wahrheit ist auf dem besten Weg zum Roman, was den Nachteil hat, dass es sich unter Garantie nicht mit einer Veröffentlichung im Juli ausgeht. Die Kurzgeschichte wäre kein Problem gewesen, aber nein, die Muse musste ja durchdrehen und mir da einen Mord und Ermittlungen in die Story packen.

Also peile ich jetzt Ende Sommer als Veröffentlichungstermin an. Ich bezweifle, dass es sich noch im August ausgeht, weil neben dem reinen Schreiben bei einem Roman das Überarbeiten auch länger dauert, ist ja auch mehr Text, an dem ich feilen muss. Die Betaleser brauchen auch länger zum Lesen, ich wiederum länger, um die Anmerkungen durchzugehen etc. Aber he, vielleicht schaffe ich es ja doch?

Jedenfalls macht das Schreiben großen Spaß, auch wenn sich wie üblich die Hauptcharaktere nie so entwickeln, wie ich das vorgesehen habe. Nachdem ich jetzt mehr als 50.000 Wörter über Will und Grayce geschrieben habe, kenne ich sie ganz gut und weiß, wie sie ticken. Wäre schön, wenn mir das mal nach nur 10.000 Wörtern passieren würde, aber das wird’s wohl nie spielen. Ich entdecke Charaktere beim Schreiben und erlebe dabei andauernd Überraschungen. Wer hätte gedacht, dass Grayce eine sarkastische Ader hat? Ich vor dem Schreiben nicht.

Wer sich schon auf eine kurze Sommerlektüre in Form einer weiteren Kurzgeschichte aus Neygara gefreut hatte, den muss ich leider auf den Spätsommer vertrösten. Dafür bekommt ihr dann mehr geboten als nur eine kleine Story, was das Lesevergnügen hoffentlich erhöht.

Ich setz mich dann mal wieder an die Tasten, ein Roman tippt sich nicht von alleine, und lasse euch ein Vorschaubild vom Cover da, als das Ganze noch als Novelle gedacht war. Wobei sich auch das Hauptmotiv noch ändern wird, weil es Zeit wird, dass wir Grayce mal von vorne sehen 😀

Wille und Wahrheit

Will & Grayce: Die Geburt zweier Charaktere

Da bald die Veröffentlichung der ersten Story zu Will & Grayce ansteht, plaudere ich ein wenig über die Entstehungsgeschichte der beiden Jungs.

Der Kern von Grayce steckt in einem Fantasy-Roman, der viel zu lang war. Unter den Szenen, die der Schere zum Opfer fielen, waren einige, die ich auf einen neuen Charakter übertrug, der nichts mit dem Roman zu tun hatte, weil sie mir zu gut gefielen, um sie einfach wegzuwerfen.
Damit war Graycennar geboren, ein elfischer Ermittler bei einer Fantasy-Variante der Polizei. Er und sein Partner bekamen die Teile ab, die ich aus dem Roman entfernte, und die Story funktionierte auch mit den beiden neuen Charakteren hervorragend. Wenn ich ehrlich bin, sogar viel besser, weil sie die spannendere (da komplexere) Beziehung haben. Das ganze Projekt steht noch auf der Warteliste, aber irgendwann widme ich mich ganz diesen beiden Figuren.

Grayce verwendete ich schließlich letztes Jahr als Hauptcharakter für eine Kurzgeschichte, die ich ursprünglich für eine Erotik-Anthologie schrieb. Da der Inhalt aber nicht mit seinem sonstigen Partner kompatibel war, entstand Will – ein Freund aus früheren Tagen. Praktisch, dass meine Elfen ein bisschen länger leben als Menschen 🙂
Dass Will Mensch ist, war Absicht, dass er auch Magier ist, war allerdings nicht geplant. Manche Dinge ergeben sich einfach beim Schreiben. Diese Magie erzeugt ganz neue Möglichkeiten für zukünftige Geschichten.

Damit war der Grundstein für Will & Grayce gelegt. Nach und nach entstand der Plot für einen Roman auch um diese beiden herum – einer, den ich noch schreiben muss.
Ich verlegte ihre Abenteuer nach Neygara, eine geteilte Stadt, durch die die Grenze zwischen Menschen- und Elfenreich verläuft. In diesem Schmelztiegel der Kulturen treffen Leute unterschiedlichster Herkunft aufeinander, und die Spannungen führen unweigerlich zu Verbrechen. Der ideale Ort, um eine Polizeitruppe zu erfinden, in der Grayce tätig ist. Dieser Berufsstand findet in Fantasy sonst wenig Beachtung, weil eine organisierte Polizei eine moderne Erfindung ist. Für gewöhnlich schreiten Milizen, Stadtwachen, der Lehnsherr oder das Militär bei Verbrechen ein. Mich reizte der Gedanke, Ermittlungsarbeit ohne moderne Technik, aber mit dem Einsatz von Magie zu zeigen.

Nachdem die Erotik-Kurzgeschichte über ein Jahr lang halbvergessen auf der Festplatte schmorte, holte ich sie wieder heraus und ergänzte sie um 3.000 Wörter.
Es war interessant, die beiden Charaktere auf diese Weise kennenzulernen – nicht durch ein langsames Herantasten, wie ich es sonst beim Schreiben eines Romans mache, sondern gleich mitten im Geschehen, in den intimsten Momenten, die zwei Personen miteinander teilen können. Das hatte den Vorteil, dass ich gleich zum Kern ihres Charakters vorstieß, und die beiden keine Chance hatten, sich hinter Schichten an Täuschungen, Lügen und Selbstbetrug zu verstecken.
Das BDSM-Element steckte schon in der kürzeren Urversion der Story, war dort allerdings eine Überraschung für mich. Es war nicht geplant gewesen, aber die Muse hatte wie immer eine andere Vorstellung 🙂 Und als Autor lernt man schnell: Du machst, was immer deine Muse von dir verlangt. Weil sie am Ende ja doch recht hat.

Das Ergebnis ist die erste Story mit Will und Grayce, die an die Öffentlichkeit gelangt. An der zweiten und dritten schreibe ich gerade, wobei die zweite eine kostenlose Bonusgeschichte für Newsletter-Abonnenten ist.