Bonusszene zu „Der Morgen, den ich fürchte“

Für Abonnenten meines Newsletters gibt es zur neuen Novelle Der Morgen, den ich fürchte noch eine Bonusszene, die im Anschluss an die Geschichte spielt und euch ein wenig mehr über Adam und das Sexleben von älteren Menschen verrät 🙂 Der Titel Der Abend, an dem wir uns lieben ist Programm.

Wer sich hier anmeldet, kann die Story im Wunschformat als E-Book herunterladen. Kostet nix, außer dass ihr mir dafür eure Email-Adresse gebt. Ich verschicke keinen Spam, ich melde mich nur, wenn es etwas Schreib-Bezogenes gibt, und ihr hört selten öfter von mir als alle 2 oder 3 Monate (es sei denn, ich habe was zu verlosen oder zu verschenken, dann melde ich mich öfter ;-)).

Veröffentlichung von „Der Morgen, den ich fürchte“

So, und jetzt noch mal ganz offiziell mit Verkaufslink, nachdem die technischen Schwierigkeiten beseitigt sind:
Der Morgen, den ich fürchte ist seit heute bei Amazon zu haben 🙂

Taschenbuch folgt in ca. 2 Wochen und wird so um die 170 Seiten haben.
Darin enthalten wird auch eine kleine Bonusszene sein, die nach dem Ende der Novelle spielt und die meine Newsletter-Abonnenten als exklusives Goodie bereits bekommen haben.
Wer sich neu anmeldet, bekommt es natürlich ebenfalls zum Herunterladen (Link dazu rechts in meiner Seitenleiste).

Viel Spaß beim Lesen, und wie immer freu ich mir bei Feedback und Rezensionen den sprichwörtlichen Hax’n aus 😀

Falsche Datei hochgeladen, oder: Autorin am Rand des Nervenzusammenbruchs

Ich muss ein Geständnis machen: Ich habe einen Fehler gemacht. Einen gewaltigen.

Morgen erscheint meine neue Novelle Der Morgen, den ich fürchte. Als ich am Wochenende die Datei hochlud, nahm ich die Rohfassung, damit ich die Vorbestellerfunktion nützen kann, in der Annahme, dass ich am nächsten Tag die endgültige, korrigierte Datei hochladen kann.
Tja, das funktionierte nicht. Entweder hab ich einen falschen Haken gesetzt oder Amazon hat seine „72 Stunden vor Veröffentlichung muss die endgültige Datei hochgeladen sein“-Regel bei mir auf 96 Stunden ausgedehnt, jedenfalls kann ich das File erst nach Erscheinen der Novelle updaten.

Was bedeutet, dass alle, die das Buch vorbestellt haben, eine unkorrigierte Version ausgeliefert bekommen. (Stellt euch hier eine Autorin am Rande des Nervenzusammenbruchs vor.)

Inhaltlich hat sich zur Endfassung nichts geändert, nur dass in der alten Version noch 15-20 Tippfehler, 2 Zeitfehler und ein Kontinuitätsfehler in der letzten Szene betreffend einer Zeitangabe drin sind. Weiters habe ich ein paar stilistische Mängel wie Wortwiederholungen behoben.

Daher meine Bitte an alle, die das Buch schon bestellt haben: Bitte wartet mit dem Lesen, bis ich die neue Datei hochgeladen habe, die spätestens Freitag vormittag freigegeben werden sollte (es sei denn, euch sind solche Fehler egal, dann nur zu, stürzt euch darauf :-)). Ich nerve gerade den Kundendienst, damit alle Vorbesteller eine Email mit dem Aktualisierungslink erhalten und sich so ganz einfach die neue, endgültige Fassung runterladen können.

Es tut mir wahnsinnig leid, dass ich solche Umstände mache. Ich schwanke seit 3 Tagen zwischen „oh Gott, es ist mir so peinlich, das ist schließlich nicht meine erste Veröffentlichung“ und „wie konnte ich so dämlich sein und übersehen, dass die endgültige Fassung verlangt wird?“.

Ich geh jetzt meine Nerven suchen, die mir in den letzten Tagen abhanden gekommen sind, und schreibe als Ablenkung die Bonusszene für Der Morgen, den ich fürchte zu Ende.

Cover Reveal „Der Morgen, den ich fürchte“

Ende der Woche erscheint eine neue Novelle von mir. Müßig zu erwähnen, dass sie eine Kurzgeschichte hätte bleiben sollen …
Hier ist das Cover, diesmal verträumt-sommerlich:

Zum Inhalt:
Nach dem Verkauf des Hauses nimmt David auf einem letzten Rundgang Abschied. Sein halbes Leben hat er hier verbracht. Jeder Raum, jeder Winkel, jede Ecke des Gartens birgt Erinnerungen – an schöne und schwere Zeiten, an Freude und Leid, doch vor allem Erinnerungen an Adam, der vor über dreißig Jahren Davids Leben auf den Kopf gestellt hat.
Als sie sich Mitte der 80er Jahre auf der Einweihungsfeier begegnen, ahnt David noch nicht, dass aus der zögerlichen Freundschaft zu dem Mann, der das Haus entworfen und gebaut hat, mehr werden könnte – falls David den Mut findet, sein altes Leben hinter sich zu lassen und seinem Herzen zu folgen.
Der Morgen, den ich fürchte erzählt von Veränderungen, Träumen und dem Mut, den es erfordert, sich gegen gesellschaftliche Konventionen und die Wünsche der eigenen Familie zu stellen, um persönliches Glück zu finden.
Warnhinweis: Enthält einen verstockten Anwalt, einen lässigen Architekten, pastellfarbene Sakkos, bunte Cocktails, einen Hund mit Buddelmanie und Sex zwischen Männern.
Nicht enthalten sind Explosionen, Actionszenen und Drama, dafür jede Menge Melancholie, heiße Sommernächte und eine Überdosis Gefühl.

Die Novelle hat ca. 29.000 Wörter (150 TB-Seiten), erscheint vorerst exklusiv bei Amazon, ist über KU ausleihbar und wird Ende Juni auch als Taschenbuch veröffentlicht.

Bestelllink liefere ich nach, sobald ich einen habe 🙂

„Wünsche unter dem Winterstern“ auch für Tolino erhältlich

Kurze Zwischenmeldung: Wünsche unter dem Winterstern ist jetzt auch für Tolino erhältlich und bei den einschlägigen E-Book-Händler wie Thalia, Weltbild, Ebook.de etc. zu bekommen.

Ich mach mich gleich wieder davon und an die Arbeit, da möchte heute eine neue Story beendet werden. Was Kurzes für zwischendurch. Das war der Plan. Ihr dürft jetzt alle mal laut lachen. Natürlich wurde aus der Kurzgeschichte wieder eine Novelle … Mehr dazu in Kürze 🙂

Habt einen schönen Sonntagabend!

Hintergründe zur Anthologie: „Meine Liebe ist wie der Winterstern“

Heute geht’s um die 3. und letzte Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.

Meine Liebe ist wie der Winterstern ist eine weitere Geschichte um Will und Grayce, die der geneigte Leser bereits aus Pfad der Striemen und Weg des Vertrauens kennt. Und falls diese beiden Geschichten unbekannt sind, so hoffe ich doch, dass die Story in der Anthologie auch ohne Vorkenntnisse verständlich ist.
Mit über 33.000 Wörtern ist sie die längste Story in der Sammlung und rangiert unter Novelle. Sie durchlief auch von all meinen veröffentlichten Werken die stärkste Veränderung, was mich gute 2 Monate kostete, um daraus die Story zu machen, die ich haben wollte.

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Novelle noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Die Idee zu dieser Story kam mir, als ich einen Roman las, in dem einer der Partner beim Sex ohnmächtig wird und sein Freund mit einem fetten Grinsen danebenliegt und sich wie der größte Liebhaber aller Zeiten vorkommt, weil er seinen Mann ins Koma gevögelt hat.
Da setzte sofort mein Widerstand ein, weil ganz ehrlich, wenn mir so was passieren sollte, bin ich in erster Linie besorgt und in zweiter Linie … leicht panisch. Eine normale Person reagiert bei so etwas, v.a. wenn es zum 1. Mal geschieht, mit Sorge und Angst.
Daraus ergab sich die Frage, was muss passieren, damit ein durchaus kräftiger Mann einfach so umkippt. Nun, in dem Fall konnte ich (leider) auf ein paar persönliche Erfahrungen zurückgreifen. Bei Fieber gepaart mit heftigen Schmerzen wird einem schon mal schwarz vor Augen.
Also verpasste ich dem Elfen eine Grippe, weil es ohnehin wenig Storys gibt, in denen der Held einen Schnupfen hat 😛
Es folgte Recherche, wie krank ein Mann sein muss, damit er keine Lust mehr auf Sex hat bzw. es physisch unmöglich ist. Die Befragten (2 Männer und meine medizinische Fachfrau) waren sich einig, dass eine Erkältung kein Hindernisgrund ist, eine voll ausgebrochene Grippe schon. Also bekam Grayce eine Grippe, die gerade im Entstehen ist, wo demnach Sex noch plausibel ist, auch wenn der Elf da bereits abgeschwächter reagiert.

Dazu kam dann noch ein wenig Beziehungsstress, weil Will auf der Feier auf die absurde Idee kommt, dass es doch gar nicht so verkehrt wäre, wenn er mit seinem Freund zusammenzieht. Nun steht Grayce diesem Vorschlag zwar nicht prinzipiell negativ gegenüber, aber aus einem Haufen praktischer Gründe kann er das nicht tun.
In dem Fall trifft es sich, dass ich den danach spielenden Roman bereits geschrieben habe und genau weiß, was Grayce zu vermeiden versucht (in der Novelle mit Absicht etwas vage gehalten, um den Roman nicht zu spoilern).
Der Rest der Handlung fügte sich zunächst problemlos zusammen – Will muss Hilfe bei Levanyar suchen (und erstickt nicht daran), er darf die Krankenschwester mimen (was er gar nicht mal so schlecht macht), Grayce ist grummelig und grantig und peinlich berührt und wir lernen zum ersten Mal ein Mitglied seiner Familie kennen (Auftritt: kleiner Bruder).
Und dann begannen die Probleme.

Plötzlich tauchte ein Subplot auf, der nie geplant war. In meiner Begeisterung jagte ich diesem Plotbunny hinterher und bekam nicht mit, dass damit die Story aus dem Gleichgewicht geriet. Es ging jetzt um viel mehr, als diese Novelle verkraftet.
Das bemerkte ich erst, als die Geschichte beendet war, und brauchte Wochen, um überhaupt draufzukommen, was nicht stimmte. Die ganze Struktur war im Eimer – am Ende hatte ich auf einmal 4 Sexszenen in knapper Folge hintereinander, was selbst für eine Geschichte, in der viel Erotik vorkommt, zu viel war.
Als Erstes eliminierte ich den Subplot und alle Verweise darauf. Ich sag jetzt mit Absicht nicht, was es war, weil ich die Idee an anderer Stelle einbauen möchte (es geht um Sex und Magie – ich hoffe, ihr seid jetzt neugierig ;-)).
Damit blieb noch immer eine chaotische 2. Hälfte der Novelle, und um die zu überarbeiten, brauchte ich den ganzen Januar und einen Großteil des Februars.
Die Kommentare meiner Betaleser waren wie immer enorm hilfreich, aber leider auch etwas widersprüchlich. Will polarisiert 😀 Also feilte ich lange daran herum, den Magier keine seiner negativen Eigenschaften zu nehmen (und seien wir mal ehrlich, davon hat er genug), ihm aber dabei zu helfen, ein paar Mal über seinen Schatten zu springen (der gute Mann soll sich ja weiterentwickeln).
Ich schrieb eineinhalb Szenen neu, schmiss 2 weitere komplette Sexszenen sowie eine halbe hinaus (eine Szene kürzte ich stark ein), um den Fokus weg von der Erotik und hin zu Romantik und Gefühlen zu bringen, weil darum geht es schließlich im Kern der Geschichte. Ein Mann lernt, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, ein anderer lernt, nicht immer alles sofort zu wollen, sondern auch mal warten zu können. Beide lernen, dass ein Streit eine Beziehung nicht gleich in Frage stellt und dass offene Kommunikation Wunder wirken kann.
Die letzte Szene ist dann wirklich kitsch as kitsch can. Ich hab noch nie so etwas Schmalziges geschrieben, doch es passte einfach zur Situation und sogar zum Charakter. Grayce mag es nicht oft herauslassen, aber im Grunde seines Herzens ist er verdammt romantisch.

Tja, jetzt hoffe ich, dass ihr euch mit mir auf die Roman-Fortsetzung freut, die ein paar Monate danach spielt und Grayces persönlichen Super-GAU beinhaltet – sein Freund und seine Mutter in einem Zimmer 😛

Aber vorher sollte ich endlich den 1. Roman der Reihe schreiben, damit die Frage geklärt wird, wie die beiden sich kennenlernten. Ich sage dazu immer: Kommen ein Elf und ein Mensch in eine Bar …

Hintergründe zur Anthologie: „Der Sturm in meiner Nacht“

Im heutigen Blogpost geht’s um die 2. Story in der Anthologie Wünsche unter dem Winterstern.
Der Sturm in meiner Nacht handelt von der Beziehung zwischen zwei besten Freunden, die auch beruflich Partner sind, und die Änderung, die sie in einer Nacht durchläuft.
Mit über 15.500 Wörtern ist sie für eine Kurzgeschichte recht lang, aber ich hab’s trotz aller wild umherhüpfenden Plot Bunnys geschafft, keine Novelle (ab 20.000 Wörtern) draus zu machen. Es war auch die erste meiner Storys, wo ich das Ende veränderte, nachdem der Alphaleser protestiert hatte (für gewöhnlich bin ich bereit, den Plot in der Mitte jederzeit umzugestalten, aber meine Enden stehen immer vorher fest).

An dieser Stelle folgt wieder eine Spoilerwarnung – wer die Story noch nicht kennt, sollte diesen Beitrag erst nach dem Lesen der Story zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Levanyar hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt für die Leserschaft in Weg des Vertrauens. Ich kenne ihn schon ein wenig länger, da ich vor einem Jahr einen Roman schrieb, in dem er als Nebencharakter auftritt.
Er ist einer von Grayces Kollegen, der zusammen mit seinem Partner Nataniel ebenfalls in der Mordabteilung der elfischen Polizei arbeitet. Dass diese beiden beste Freunde sind und Nat seit einiger Zeit wesentlich tiefere Gefühle für Van hegt, war mir von Anfang an klar (da war Nat noch nicht einmal storytechnisch in Erscheinung getreten).
Also entschied ich mich, den Abend zu schildern, an dem Nataniel sich nicht mehr zurückhalten kann und Levanyar zu überzeugen versucht, mehr aus ihrer Freundschaft zu machen. Das Problem dabei ist nicht, dass Van nicht interessiert wäre (er hat nie bestritten, dass er Nat attraktiv findet), sondern dass er nicht glaubt, dass Nataniel an einer ernsthaften, langfristigen Beziehung interessiert ist, und für eine flüchtige Affäre riskiert er auf keinen Fall eine Freundschaft, die ihm viel bedeutet, und darüber hinaus eine perfekt funktionierende berufliche Partnerschaft.

Alkohol spielt eine nicht unerhebliche Rolle in der Story – Nat überwindet sich erst nach einigen Gläsern zu viel dazu, mit seinen Gefühlen herauszurücken, wobei es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dass er einen weit betrunkeneren Eindruck erweckt, als er wirklich ist 😛
Alkohol ist auch die Ausrede für den Morgen danach, sich an nichts mehr erinnern zu können. Und am Abend löst eine Flasche Wein als Geschenk eine Wende in Levanyars Wahrnehmung aus …

Das ursprüngliche Ende war wesentlich offener als das veröffentlichte, weil ich davon geprägt bin, dass klassische Kurzgeschichten mit einer Pointe oder überraschenden Wende aufhören und dementsprechend häufig einen offenen Schluss haben.
Nach massivem Protest des Alphalesers („das kannst du so nicht stehen lassen, da muss mehr Happy End rein, sonst ist doch jeder deprimiert!“) fügte ich noch eine Szene hinzu, um Levanyars gedanklichen Umschwung nicht nur äußerst vage anzudeuten, sondern deutlich einzuleiten und kundzutun.
Beiden ist klar, dass sie in Ruhe über ihre Gefühle und die Änderung in ihrer Beziehung reden müssen. Es gibt jetzt keinen Weg mehr zurück zum Status Quo, weil Levanyar es zwar verstandesmäßig weiterhin für eine dumme Idee hält, sich aber emotional bereits zu sehr geöffnet hat. Die Anziehung, die er immer zu Nataniel gespürt hatte, lässt sich nicht mehr unterdrücken.

Ob sie nun wirklich ein festes Paar werden und ihr Happily Ever After bekommen? Wait and see … or read 🙂Cover Wünsche unter dem Winterstern

Hintergründe zur Anthologie: „Ein Wunsch unter dem Winterstern“

Ich will euch mal einen kleinen Einblick geben, wie sich Projekte bei mir entwickeln. Immer und ausnahmslos anders als gedacht 😛 Heute geht’s um die Geschichtensammlung Wünsche unter dem Winterstern und im Detail um die erste Story darin.

Die Idee zu einer winterlichen Anthologie hatte ich letzten Sommer und dachte, es wäre doch nett, ein paar Weihnachtsgeschichten in einem Fantasy-Setting zu schreiben. Also natürlich ohne Weihnachten per se, aber mit dem typischen Feeling: Friede, Freude, Eierlikör, Punsch, Romantik, Schneeflocken und kuschelige Abende vor dem Kamin.
Der Grundgedanke war, 3 Storys zu schreiben, die alle auf der gleichen Sonnwendfeier spielen und parallel zueinander ablaufen. So ähnlich wie in Episodenfilmen wie Tatsächlich … Liebe. Ursprünglich sollten es sexy kleine Geschichten sein, über 3 Paare, die alle auf dieser Feier ihrem nicht jugendfreien Vergnügen nachgehen. Nach dem Motto: Was auf der Sonnwendfeier geschieht, bleibt auf der Sonnwendfeier 😛

Diese Idee gab ich bald auf, als ich die 3 Pärchen aussuchte: Levanyar und Nataniel verbindet eine tiefe (platonische) Freundschaft, die würden nicht einfach so auf dieser Feier ihren Gelüsten nachgeben, dazu steht für beide zu viel auf dem Spiel.
Chaniel, der zum ersten Mal in Weg des Vertrauens auftauchte, lernt seinen Love Interest gerade erst kennen, der als Mensch mehr als nur flüchtige Bedenken hat, seinen fleischlichen Gelüsten nachzugehen.
Will und Grayce treiben es ohnehin bei jeder Gelegenheit miteinander (ehrlich, die zwei sind wie die Karnickel …), da wäre es doch mal interessant, wenn sie es NICHT tun könnten.

Okay, neuer Plan, ich schraube den Erotikfaktor runter und setze ganz auf romantische Winterstimmung.

Ab jetzt muss ich eine Spoilerwarnung aussprechen – wer die Story unbeeinflusst lesen will, sollte das gleich tun und diesen Blogpost erst nachher zu Ende lesen 🙂 Für die Neugierigen geht’s unter der Grafik weiter.
Wünsche unter dem Winterstern Story 1

Die erste Geschichte Ein Wunsch unter dem Winterstern ist mit knapp 10.000 Wörtern auch die kürzeste.
Darin lernt Chaniel, der sich gerade von seinem Liebhaber getrennt hat, einen Menschen kennen, der sein Interesse erregt. Auch wenn sich Chaniel nicht erklären kann, woher seine Faszination rührt, ist sie doch groß genug, um den Offizier der ilarischen Stadtwache namens Nevan zum Essen einzuladen. Um dem Ganzen den romantischen Anstrich zu nehmen, definiert Chaniel es als „Arbeitsessen“. Jaaa, klar 😉
Während dieses Abendessens kommt heraus, warum Nevan jeden Flirtversuch abblockt, auch wenn Chaniel das Gefühl hat, dass sein Interesse durchaus auf Gegenseitigkeit beruht. Es sind gewichtige Gründe, warum er sich nicht mit einem Mann einlassen kann, Gründe, die ich im Laufe einer Kurzgeschichte nicht in Wohlgefallen auflösen kann.
Ich lehne mich dabei am üblichen offenen Ende dieser Gattung an, das dazu einlädt, eigene Schlüsse zu ziehen. Es ist nicht das klassische „ab jetzt sind sie zusammen und leben glücklich bis an ihr Lebensende“-Ende. Kein HEA (Happy Ever After), nur ein HFN (Happy For Now).
Dennoch wollte ich unbedingt mit einer deutlich hoffnungsvollen Note aufhören, und deshalb ist Chaniel auch nicht böse oder sauer, weil seine Avancen abgelehnt wurden. Er weiß, dass Nevan Zeit braucht, um sich darüber klar zu werden, was er will (im Idealfall eine nähere Bekanntschaft zu Chaniel), und er will auf keinen Fall Nevans Beziehung zu seinem Kind in Gefahr bringen. Chaniel ist bereit, Nevan die Zeit zu geben, die er braucht, und bietet ihm seine Freundschaft an.
Ein erster Schritt in Richtung mögliche Beziehung ist gemacht. Ob sich daraus etwas entwickelt? Wer weiß … Okay, ich weiß es, Vorrecht des Autors 😉

Um an dieser Stelle noch mal die vielen Nachfragen zu beantworten: Ja, irgendwann schreibe ich eine Fortsetzung, deren Ende dann mehr dem „klassischen“ Happy End entsprichen dürfte, das viele bevorzugen 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Veröffentlichung von „Wünsche unter dem Winterstern“

Meine winterliche Anthologie Wünsche unter dem Winterstern ist frisch bei Amazon eingezogen und unter diesem Link zu haben.

Darin findet ihr 3 Geschichten (2 Kurzgeschichten und 1 Novelle, insgesamt ca. 58.000 Wörter), die sich alle auf einer Wintersonnwendfeier überschneiden, allerdings unabhängig voneinander gelesen werden können.

Schaut rein, wenn ihr Lust auf Romantik, Kuschelstunden und (relativ) dramafreie Wohlfühlgeschichten habt, die den Charakteren Überraschungen und Zuneigung aus unerwarteter Richtung bringen. Darüber hinaus wird die Frage geklärt, wie sich Elfen mit Schnupfen verhalten und was trinkbarer Sturm ist 🙂

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als sein Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.

Wünsche unter dem Winterstern ist eine Gay Fantasy Anthologie mit zwei Kurzgeschichten und einer Novelle. Gesamtlänge ca. 58.000 Wörter (ca. 260 Buchseiten). Die Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover Reveal „Wünsche unter dem Winterstern“

Nächste Woche werde ich die Anthologie Wünsche unter dem Winterstern veröffentlichen. Wann es genau soweit ist, kann ich noch nicht sagen, aber ich schätze, sie sollte noch vor dem Wochenende erhältlich sein.
Die Gay Fantasy Anthologie besteht aus zwei Kurzgeschichten und einer Novelle, die sich auf einer Sonnwendfeier in Neygara überschneiden. Sie umfasst ca. 58.000 Wörter (260 Buchseiten).
Zum ersten Mal wird es hierzu auch ein Taschenbuch geben, das vermutlich Ende März verfügbar sein wird.

Wer also kurz vorm Frühlingsbeginn noch mal was Winterlich-Kuscheliges mit viel Romantik und Gefühl und einer (zugegeben, großen) Prise Kitsch lesen will – der Klappentext steht unter dem Cover:

Cover Wünsche unter dem Winterstern

Winter in Neygara: Auf einer Sonnwendfeier kreuzen sich die Wege von sechs Männern, die nach ihrem persönlichen Glück suchen. Für jeden bringt dieser Abend eine Wendung in ihrem Leben.

Der Sturm in meiner Nacht:
Schon wieder musste Levanyar eine Trennung hinnehmen. Auf der Sonnwendfeier hofft er auf Ablenkung durch seinen besten Freund Nataniel. Doch statt ihm wie sonst zuverlässig zur Seite zustehen, benimmt sich Nataniel an diesem Abend ausgesprochen merkwürdig.
Im Laufe einer alkoholreichen Nacht gesteht Nat ihm verborgene Gefühle, die Levanyars eigene verdrängte Emotionen an die Oberfläche bringen. Er muss sich entscheiden, ob Freundschaft wirklich alles ist, was zwischen ihnen sein kann, oder ob er das Wagnis eingeht, sein Herz für mehr zu öffnen.

Ein Wunsch unter dem Winterstern:
Um der Langeweile auf dem Fest zu entgehen, sucht Chaniel nach einer zweibeinigen Ablenkung – und findet sie in Nevan, dem neuen Mitglied der Stadtwache. Zwar scheint der Fremde einem Flirt aus dem Weg zu gehen, doch Chaniels Neugier ist geweckt. Er entdeckt, dass Nevan gute Gründe hat, sich ihm zu verweigern.
Doch Chaniel gibt nicht auf – wenn ein Feuerwerk nicht reicht, um Nevans Herz zu erobern, kann vielleicht Magie helfen …

Meine Liebe ist wie der Winterstern:
Nach Wochen der Trennung fiebert Willard dem Wiedersehen mit seinem Freund entgegen. Er sehnt sich danach, mehr Platz im Leben des Elfen einzunehmen. Doch jedes Gespräch in diese Richtung endet im Streit. Als dieser Wunsch zumindest temporär in Erfüllung geht, geschieht es nicht nur anders, als Will es sich vorgestellt hat, sondern bringt auch eine irritierend romantische Ader in Grayce zum Vorschein.

Warnhinweis: Enthält Männer mit romantischen Anwandlungen, ein weininduziertes Geständnis, Abendessen bei Kerzenschein, ein Schmuckstück mit besonderer Bedeutung, einen verschnupften Elfen sowie Kitsch und Schmalz in gesundheitsgefährdend hohen Dosen. Reibungshitze durch nackte Männerkörper nicht ausgeschlossen.